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Vom Poyrazlar-See nach Beşköprü: Museen und Brücken in Adapazarı.
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Vom Poyrazlar-See nach Beşköprü: Museen und Brücken in Adapazarı.

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Der beste Weg, Adapazarı zu verstehen, ist, die Wanderung eines Flusses zu verfolgen. Der Fluss Sakarya hat sein Flussbett im Laufe der Jahrhunderte in der Ebene verändert und hinterließ dabei Stauseen und verlassene Brücken. Die Stadt selbst wurde durch zwei große Erdbeben, 1967 und 1999, geprüft und hat sich neu aufgebaut. Diese Route erzählt in vier Stationen zwei Geschichten: einen See, der durch die Verschiebung des Flusses entstanden ist, ein Museum, das die Erinnerung an das Erdbeben bewahrt, ein Museum, das die tausende Jahre alte Geschichte der Stadt zusammenfasst, und eine römische Brücke, die der Fluss nicht mehr unterquert. Der Tag beginnt im Poyrazlar-Seevorkpark im Nordosten der Stadt. Wikipedia beschreibt den See als einen Sedimentationssee, der durch die Veränderung des Flussbettes entstanden ist; also ist das Thema der Route bereits an der ersten Station, am Ufer des Sees, präsent. Die Morgenstunden sind ideal für Vogelbeobachtungen und die ruhige Oberfläche des Wassers. Anschließend fahren Sie ins Zentrum. Das Erdbeben-Kulturmuseum und das Sakarya-Museum liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, und Sie können den Weg zwischen ihnen zu Fuß zurücklegen. Das erste Museum wurde gegründet, um an das Erdbeben vom 17. August 1999 zu erinnern und das Bewusstsein für Erdbeben zu erhalten; das zweite Museum befindet sich in einem Herrenhaus aus dem Jahr 1915 und zeigt archäologische und ethnografische Artefakte der Region. Der Besuch beider Musee nacheinander verbindet die nahe und ferne Vergangenheit der Stadt miteinander. Die letzte Station der Route ist die im Südwesten gelegene Justinian-Brücke, auch bekannt als Beşköprü. Die von dem römischen Kaiser Justinian I. erbaute Brücke überquerte einst den Fluss Sakarya; laut Wikipedia hat sich das Flussbett im Laufe der Zeit etwa drei Kilometer nach Osten verschoben, sodass die Brücke heute über den Bach Çark Deresi liegt, der vom Sapanca-See kommt. So sehen Sie am Ende des Tages die deutlichsten Spuren der Flussbewegung, die Sie am Morgen am See gesehen haben. Der Besuch der Brücke am Abend ermöglicht es Ihnen, die Steingewölbe im Abendlicht zu sehen. Die Route ist von Norden nach Süden angelegt, um unnötige Umwege zu vermeiden. Für die Strecke zwischen dem See und dem Zentrum sowie zwischen dem Zentrum und der Brücke sind ein Auto oder ein Taxi erforderlich; der Weg zwischen den beiden Museen ist ein kurzer Fußweg. Tragen Sie bequeme Schuhe und nehmen Sie Wasser für den Spaziergang am See mit. Bevor Sie losfahren, überprüfen Sie drei Dinge: Der Eintritt zum Poyrazlar-Seevorkpark ist kostenpflichtig, und Sie sollten die aktuellen Informationen beim Generaldirektorat für Naturschutz und Nationalparks einholen. Das Sakarya-Museum ist montags geschlossen. Das Amt für Kultur und Tourismus der Provinz gibt an, dass ein Restaurierungsprojekt für die Justinian-Brücke läuft und die Brücke geschlossen ist; erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch, ob Sie die Brücke betreten dürfen, und wenn nicht, beobachten Sie die Struktur von außen. Dauer: 5-6 Stunden. Bester Zeitpunkt: Planen Sie die Route von Dienstag bis Freitag, um das Sakarya-Museum zu besuchen, da es montags geschlossen ist; wählen Sie die Morgenstunden, wenn die Vogelstimmen und das Licht am See am intensivsten sind. Erk Zwei Museen befinden sich im Stadtzentrum und sind fußläufig voneinander erreichbar. Das Sakarya-Museum befindet sich gegenüber dem Bahnhof Adapazarı der S-Bahnlinie Adaray. Um nach Beşköprü zu gelangen, können Sie öffentliche Verkehrsmittel oder ein Auto nutzen. Die aktuellen Fahrpläne können Sie bei der Stadtverwaltung von Sakarya einsehen.

Quellen:

Adapazarı, Sakarya
Routen
4 Haltestelle
~3 Std 50 Min vor Ort
Weg ~13,4 km · 28 Min
Gesamt ~4 Std 18 Min
19. Oktober 2026

Routenstopps

1
Poyrazlar Gölü Tabiat Parkı

Poyrazlar-See-Naturpark.

~1 Std 15 Min hier
Poyrazlar Köyü yakını, Adapazarı / Sakarya

Beginnen Sie Ihren Besuch am Poyrazlar-See, noch bevor die Sonne vollständig aufgegangen ist. Das "Kültür Portalı" beschreibt den See als gelegen nördlich von Adapazarı, in der Nähe des Dorfes Poyrazlar, und etwa acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Laut Wikipedia ist der See vom zehnten Kilometer der alten Sakarya-Karasu-Straße und vom neuen Karasu-Weg, fünf Kilometer nach der Kreuzung Güneşler, erreichbar. Da es sich um einen Naturpark handelt, wird an der Einfahrt eine Eintrittsgebühr erhoben; die aktuellen Informationen erhalten Sie beim Generaldirektorat für Naturschutz und Nationalparks. Beginnen Sie damit, zum Ufer zu gehen und den gesamten See zu überblicken, da dieser Aussichtspunkt Ihnen einen Einblick in die Entstehung des Sees vermittelt. Wikipedia beschreibt den See als einen Schwemmsedimentsee, der durch eine Veränderung des Flusslaufs des Sakarya-Flusses entstanden ist, und weist darauf hin, dass der Fluss nur 350 Meter vom See entfernt fließt. Bei Hochwasser vermischen sich die Flüsse und bilden einen Durchlass zum See, während das Wasser zu anderen Zeiten den See durch Versickerung speist. An Ihrem letzten Halt werden Sie eine Brücke sehen, unter der der Fluss nicht mehr fließt, da er seinen Lauf geändert hat; dies ist ein frühes Zeichen dieser Veränderung. Das Provinzamt für Kultur und Tourismus gibt an, dass der See eine Fläche von 67 Hektar bedeckt, eine Uferlänge von 2.400 Metern hat und eine Tiefe zwischen drei und acht Metern aufweist. Diese Maße zeigen, dass der See leicht bei einem morgendlichen Spaziergang erkundet werden kann. Gehen Sie entlang des Ufers und bewegen Sie sich in Richtung des südlichen Teils des Sees. Laut Wikipedia sind die südlichen Bereiche flach und mit Schilf bewachsen, wo sich ein kleines Sumpfgebiet befindet, das als Nahrungs- und Brutgebiet für Wasservögel dient. Das Amt gibt an, dass bisher 154 Vogelarten im See nachgewiesen wurden, davon 65 einheimische Arten, 47 Sommergäste und 36 Wintergäste. Daher kann ein Fernglas oder ein Teleobjektiv an diesem Ort sehr nützlich sein. Wikipedia erwähnt auch, dass Anfang Mai viele verschiedene Schmetterlingsarten beobachtet werden können. Achten Sie auch auf den Wald rund um den See; laut dem Amt gibt es neben natürlichen Hain- und Eichenwäldern auch später angepflanzte Flächen mit Schwarz- und Kiefern. Dieselbe Quelle gibt an, dass in diesem Gebiet Arten wie Füchse, Eichhörnchen, Igel, Landschildkröten und gefleckte Salamander vorkommen; wenn Sie leise auf den Wegen unterwegs sind, können Sie möglicherweise Spuren von ihnen entdecken. Das Gebiet wurde 1993 als Naturschutzgebiet erster Klasse ausgewiesen, und die Westseite des Sees wurde 2011 zu einem Naturpark. Denken Sie daran, dass Sie sich in einem geschützten Gebiet befinden und bleiben Sie auf den Wegen. Das Amt gibt auch an, dass Fahrräder im Park gemietet werden können; dies ist eine einfache Möglichkeit, den See zu umrunden und die gesamte Uferlinie zu sehen. Für Fotos warten Sie auf die frühen Morgenstunden, wenn das Wasser ruhig ist und die Bäume am gegenüberliegenden Ufer sich im Wasser spiegeln. Die Wochenenden sind oft voller Besucher, daher sind die frühen Morgenstunden unter der Woche die ruhigsten

Der Poyrazlar-See-Naturpark ist ein See- und Waldgebiet, das sich etwa acht Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von Adapazarı, in der Nähe des Dorfes Poyrazlar, befindet. Der See, der seinen Namen von dem an seinen Ufern gelegenen Dorf Poyrazlar hat, ist auch unter dem Namen Teke-See bekannt. Dieser See, der direkt neben dem Sakarya-Fluss liegt, ist ein Flussschottersee, der durch die im Laufe der Zeit verändernden Flussläufe entstanden ist. Seine Nähe zum Stadtzentrum macht ihn zu einem der leicht zugänglichen Naturgebiete der Provinz. Laut Angaben des Provinzamtes für Kultur und Tourismus umfasst der See eine Fläche von 67 Hektar und hat eine Uferlänge von 2400 Metern. Die Tiefe des Sees variiert zwischen 3 und 8 Metern. Die südlichen Bereiche sind flach und von Schilf bedeckt; dieser kleine Sumpfwald ist ein wichtiges Gebiet, in dem Wasservögel Nahrung finden und sich fortpflanzen. Der See leitet sein überschüssiges Wasser über einen Bach, der an seinem nördlichen Ende entspringt, in den etwa 350 Meter entfernten Sakarya-Fluss. Bei Überschwemmungen fließen die Flüsse in den See; normalerweise speist der Fluss den See mit Wasser, das aus dem Untergrund austritt. Der See und seine Umgebung wurden 1993 als Schutzgebiet erster Klasse ausgewiesen. Das Gebiet am westlichen Ufer des Sees wurde 2011 als Naturpark registriert. Naturparks fallen unter die Zuständigkeit der Generaldirektion für Naturschutz und Nationalparks des Ministeriums für Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Im Wald, der den See umgibt, dominieren Hainbuche und Eiche; durch spätere Aufforstungsmaßnahmen wurden auch Flächen mit Schwarzkiefer und Weißkiefer angelegt. Poyrazlar ist einer der fruchtbarsten Orte in Sakarya für Vogelbeobachter. Laut Angaben des Amtes wurden im See 154 Vogelarten nachgewiesen. Davon sind 65 einheimisch, 47 Sommergäste, 36 Wintergäste und 6 Durchzügler. Die schilfbedeckten südlichen Ufer und der Sumpfwald sind der beste Ort, um Wasservögel zu beobachten. Es empfiehlt sich, ein Fernglas mitzubringen und früh am Morgen am Ufer still zu warten, um die Beobachtungsergebnisse deutlich zu verbessern. Laut Angaben in Wikipedia gibt es Anfang Mai auch eine Vielzahl von Schmetterlingsarten in diesem Gebiet. Das Gebiet beherbergt nicht nur Vögel. Das Amt gibt an, dass in diesem Gebiet auch Säugetiere wie Füchse, Dachse, Hasen, Kaninchen, Eichhörnchen, Igel, Wildschweine und Maulwürfe leben. Auch die Schwarzkopfschildkröte, der gefleckte Feuersalamander und die grüne Eidechse gehören zu den Bewohnern des Gebiets. Im See gibt es Fische wie Uferschnepfen, Karpfen und Süßwasserlachs. Der Naturpark wird hauptsächlich für Picknicks, Erholung, Wanderungen und die Beobachtung der Wildtiere genutzt. Es gibt Möglichkeiten für Spaziergänge rund um den See, und man kann entweder mit seinem eigenen Fahrrad oder mit Fahrrädern fahren, die vor Ort gemietet werden können. Der Park ist auch Schauplatz für verschiedene Veranstaltungen und Festivals. Im Frühling und im Sommer, besonders am Wochenende Der See befindet sich etwa fünf Kilometer entfernt von der Kreuzung Güneşler auf der neuen Straße nach Karasu und etwa zehn Kilometer von der alten Straße zwischen Sakarya und Karasu. Laut Angaben des Kulturportals ist die Anlage mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein halber Tag, der hier verbracht wird, entweder vor oder nach einem Besuch der Museen im Stadtzentrum, verleiht dem Tag in Adapazarı eine willkommene grüne Auszeit.
2
Deprem Kültür Müzesi

Museum für Erdbebenkunde.

~45 Min hier
Cumhuriyet Mahallesi, Kavaklar Caddesi, Adapazarı / Sakarya

Nachdem Sie das Stadtzentrum erreicht haben, besuchen Sie zunächst das Erdbeben-Museum. Die KÜRE-Enzyklopädie gibt an, dass sich das Museum im Cumhuriyet-Viertel von Adapazarı, in der Kavaklar Caddesi, befindet. Ein Tourismusbroschüre der Stadtverwaltung gibt an, dass das Gebäude auf dem Gelände des "Ordu Evi" errichtet wurde. Bevor Sie das Museum betreten, machen Sie ein paar Schritte zurück und betrachten Sie das Äußere des Gebäudes. Laut Wikipedia ist die Struktur so gestaltet, dass sie an zerstörte Mauern und schiefe Säulen erinnert und somit eine Ruine darstellt. KÜRE beschreibt, dass die schiefen Säulen, die zerbrochenen Balken und die zerstörten Mauern bewusst im Design verwendet wurden, um den Besuchern ein unmittelbares Erlebnis zu bieten. Mit anderen Worten beginnt die Geschichte des Museums mit dem Gebäude selbst, bevor man überhaupt eintritt. Das Museum wird von der Stadtverwaltung von Adapazarı betrieben. Der Bau begann im Jahr 2000, und das Museum wurde 2004 für Besucher eröffnet. Die Broschüre fasst das Ziel des Museums zusammen: das Bewusstsein der Bevölkerung für Erdbeben aufrechtzuerhalten und die Opfer des Erdbebens vom 17. August 1999 zu ehren. Dies ist ein Ort der Erinnerung, daher sollten Sie im Inneren ruhig sein und die Ausstellung in Ruhe betrachten. Beginnen Sie im Inneren mit der Fotoausstellung. Laut KÜRE nehmen im Ausstellungsbereich ausgewählte Fotos aus dem Archiv der Anadolu Ajansı einen wichtigen Platz ein und dokumentieren die Auswirkungen des Erdbebens von 1999. Wikipedia erwähnt auch, dass im Museum Fotos aus den Erdbeben von 1967 und 1999 zu sehen sind, die den Zustand vor und nach den Ereignissen zeigen. Das Betrachten dieser beiden Ereignisse zusammen ermöglicht es Ihnen, zu verstehen, dass die Stadt zweimal von derselben Verwerfungslinie betroffen war. Gehen Sie dann zum Bereich über, der sich mit den Bauweisen und den verwendeten Materialien der im Erdbeben zerstörten Gebäude informiert. Dieser Bereich verwandelt die Ausstellung von einem Ort der Erinnerung in einen Ort der Information. Der bekannteste Bereich des Museums ist die Erdbebensimulation. Laut KÜRE und einem Bericht der Anadolu Ajansı simuliert die Plattform die etwa 45 Sekunden des Erdbebens vom 17. August 1999 mit einer Stärke von 7,4. Der Besuch der Simulation ist optional; Besucher mit Herz- oder Gleichgewichtsproblemen und kleine Kinder sollten diesen Bereich möglicherweise überspringen. Im Museum gibt es auch einen Bereich mit Glasobjekten, auf denen die Namen der bei Naturkatastrophen ums Leben gekommenen Personen stehen. Verweilen Sie hier einen Moment und achten Sie darauf, die anderen Besucher zu respektieren, bevor Sie Fotos machen. KÜRE erwähnt, dass das Museum in Zusammenarbeit mit der AFAD (Katastrophenschutzbehörde) und den Bildungsbehörden Schulgruppen im Rahmen von Erdbebenaufklärungsprogrammen empfängt. Laut einem Bericht der Anadolu Ajansı aus dem Jahr 2024 hat das Museum seit seiner Eröffnung über eine Million Besucher empfangen. Die Broschüre gibt an, dass der Eintritt frei ist. Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der Stadtverwaltung über die aktuellen Öffnungszeiten. Verlassen Sie das Museum und gehen Sie in Richtung des Sakarya-Museums; die beiden Museen liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.

Das Erdbebenmuseum, offiziell bekannt als das Erdbeben- und Kulturmuseum Adapazarı, befindet sich in der Kavaklar Caddesi im Stadtzentrum von Adapazarı. Das Museum, das der Stadtverwaltung von Adapazarı untersteht, wurde gegründet, um die Opfer des Erdbebens vom 17. August 1999 zu ehren und das Bewusstsein für Erdbeben in der Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Laut einer Broschüre der Stadtverwaltung wurde das Museum auf dem Gelände des ehemaligen Offiziersheims errichtet. Laut dem Kulturportal verfügt das Museum über eine Nutzfläche von etwa 450 Quadratmetern. Der Zweck des Museums liegt in der jüngeren Geschichte der Stadt. Das Erdbeben, das am Morgen des 17. August 1999 um 03:02 Uhr Ortszeit stattfand und eine Stärke von 7,4 auf der Richterskala erreichte, betraf einen weiten Bereich der Region Marmara. Laut offiziellen Berichten kamen bei dem Erdbeben insgesamt 17.480 Menschen ums Leben, von denen 3.891 in Sakarya starben. Adapazarı war bereits 1967 von einem schweren Erdbeben betroffen; das Museum erzählt die Geschichte beider Erdbeben. Laut dem Kulturportal begannen die Bauarbeiten im Jahr 2000, um die Zeit vor und nach den Erdbeben zu dokumentieren und das Thema Erdbeben ständig präsent zu halten, da die Provinz in einer Zone mit hoher Erdbebengefahr liegt. Der Bau dauerte vier Jahre, und das Museum wurde 2004 eröffnet. Das Gebäude selbst ist die erste Ausstellung des Museums. Die Fassade wurde mit schiefen Säulen, gebrochenen Balken und zerstörten Mauern gestaltet, die an die nach dem Erdbeben zerstörten Gebäude erinnern. Die dicken Säulen, die schräg auf dem Boden stehen, und die Betonvorsprünge, die so wirken, als würden sie umkippen, vermitteln beim Annähern zum Eingang das Gefühl, in eine Szene des Einsturzes einzutreten. Das Innere wurde als Kunstgalerie gestaltet, die für die Präsentation von Fotografien, Gemälden und Dokumenten geeignet ist. Im Inneren findet man zunächst Fotografien vor und nach den Erdbeben von 1967 und 1999. Ein Großteil der ausgestellten Fotografien stammt von den Fotojournalisten der Anadolu Ajans, die während und nach dem Erdbeben von 1999 Aufnahmen gemacht haben. Baustoffe, die die Bauweise der zerstörten Gebäude zeigen, ein Seismograph und andere technische Elemente im Zusammenhang mit Erdbeben werden ebenfalls ausgestellt. Dieser Bereich regt dazu an, darüber nachzudenken, warum ein Gebäude standhält oder warum es einstürzt, und zwar anhand konkreter Materialien. Der am meisten diskutierte Bereich des Museums ist die vibrierende elektronische Simulationsplattform. Die Plattform wurde entwickelt, um die etwa 45 Sekunden dauernde Phase des Erdbebens vom 17. August 1999 nachzubilden. Ob man die Erschütterung erleben möchte, kann man selbst entscheiden; insbesondere Besucher mit kleinen Kindern können die Plattform zunächst von außen beobachten. Das Museum verfügt außerdem über einen Kinosaal und Ausstellungsstände. Im Gedenkbereich des Museums befinden sich Glasobjekte, auf denen die Namen der bei Katastrophen ums Leben gekommenen Menschen stehen. Es ist ein Zeichen des Respekts, langsam durch diesen Bereich zu gehen, die Namen zu lesen und die Stimme nicht zu erhöhen. Es ist Besucher erhalten Informationen über die Vorbereitung auf Erdbeben, das richtige Verhalten während eines Erdbebens und die Maßnahmen, die danach zu ergreifen sind. Laut Berichten hat das Museum seit seiner Eröffnung über eine Million Besucher empfangen und wird durchschnittlich von etwa 3.500 Personen pro Monat besucht. Die Broschüre der Stadtverwaltung gibt an, dass der Eintritt in das Museum kostenlos ist und es an allen Wochentagen geöffnet ist. Da sich die Öffnungszeiten ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Informationen beim Rathaus von Adapazarı einzuholen. Das Museum ist im Stadtzentrum gelegen und somit mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar. Das Sakarya-Museum befindet sich nur wenige hundert Meter entfernt; einen Besuch beider Museen an einem halben Tag zu unternehmen, ist eine gute Möglichkeit, die ferne Vergangenheit und die jüngere Geschichte der Stadt gemeinsam zu erkunden.
3
Sakarya Müzesi

Sakarya Museum.

~1 Std hier
Semerciler Mahallesi, Sait Faik Sokak No 36, Adapazarı / Sakarya

Wenn Sie das Sakarya-Museum erreichen, achten Sie zunächst auf das Gebäude und seine Lage. Laut der Museumswebsite befindet sich das Museum im Stadtteil Semerciler Mahallesi, in der Milli Egemenlik Caddesi, gegenüber dem Bahnhof; was es zu einer leicht erreichbaren Haltestelle für Reisende mit der Nahverkehrszug Adaray macht. Das Museum wird vom Ministerium für Kultur und Tourismus betrieben. Der Eintritt ist kostenlos, und das Museum ist montags geschlossen. Überprüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten auf der Museumswebsite. Das Gebäude ist wie eine Fortsetzung der Geschichte, die Sie im Erdbebenmuseum gesehen haben. Laut Angaben des Ministeriums wurde das Wohnhaus zwischen 1910 und 1915 von Hauptmann Baha Bey, dem damaligen Leiter der Militärstelle, in drei Etagen, einschließlich des Erdgeschosses, erbaut. Das Haus wurde bei dem Erdbeben von 1967 stark beschädigt und später als Beispiel für zivile Architektur unter Schutz gestellt. Das Ministerium erwarb das Gebäude und ließ es im Inneren mit Stahlbeton wieder aufbauen, wobei die äußere Erscheinung originalgetreu erhalten blieb. Das Museum wurde am 21. Juni 1993 eröffnet. Nach dem Erdbeben von 1999, bei dem Vitrinen und Exponate beschädigt wurden, wurde es geschlossen und am 28. Juni 2003 wieder für Besucher geöffnet. Somit haben die beiden Erdbeben, deren Fotos Sie zuvor gesehen haben, auch in der Geschichte dieses Gebäudes ihre Spuren hinterlassen. Das Haus hat noch eine weitere Bedeutung: Quellen zufolge übernachtete Mustafa Kemal Atatürk im Juni 1922 hier und traf seine Mutter, Zübeyde Hanım, in diesem Haus. Beginnen Sie Ihren Besuch im Garten, da dieser eine Freiluftausstellung ist. Laut der Provinzdirektion für Kultur und Tourismus werden hier architektonische Fragmente, Grabsteine, Altäre, Inschriften, ein Ostothek, ein aus Ton gefertigter Vorratsbehälter und Säulenbasen aus der römischen und byzantinischen Zeit ausgestellt. Verweilen Sie einen Moment vor den Inschriften; Sie betrachten Fragmente einer Welt, die zeitgenössisch zur Ostrombrücke ist, die Sie später am Tag sehen werden. Betreten Sie dann das Gebäude und gelangen Sie in den Ausstellungsraum im ersten Stock. Das Ministerium gibt an, dass der Raum eine Fläche von etwa 25 Quadratmetern hat, so dass Sie genügend Zeit haben, die Exponate einzeln zu betrachten. In den archäologischen Vitrinen finden sich flache Beile, Tongefäße, Flaschen für Parfüm und Tränen, sowie Metall- und Glasobjekte. In der Broschüre der Stadtverwaltung wird erwähnt, dass auch Münzen aus der griechischen, hellenistischen, römischen und spätromanischen Zeit ausgestellt sind. Im ethnografischen Bereich finden sich Feuer- und Schneidewaffen aus der osmanischen und republikanischen Zeit, Kupfergefäße, Siegel und Stickereien. Laut Angaben des Ministeriums wurden diese Objekte aus den ethnografischen Museen von Bursa, Amasya, Konya, Tokat und Ankara ausgewählt und hierher gebracht. Suchen Sie auch in diesem Bereich die Vitrine mit den Gegenständen, die Atatürk benutzt hat. Achten Sie darauf, Fotos mit Weitwinkel zu machen, da die Vitrinenscheiben reflektieren können. Verlassen Sie das Museum und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi, um zum letzten Ziel, der

Das Sakarya-Museum ist ein archäologisches und ethnografisches Museum, das sich im Zentrum von Adapazarı, im Stadtteil Semerciler und gegenüber dem Bahnhof in der Milli Egemenlik Caddesi befindet. Es vereint archäologische Funde aus der Region und ethnografische Objekte, die das Alltagsleben der Gegend widerspiegeln. Das Museum erstreckt sich zusammen mit seinem Garten über eine Fläche von etwa 1290 Quadratmetern. Für Besucher, die die Stadt zum ersten Mal erkunden, ist es ein idealer Ausgangspunkt, um die lange Geschichte von Sakarya in kurzer Zeit kennenzulernen. Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, ist eigentlich ein Wohnhaus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Laut Angaben des Ministeriums wurde das Haus zwischen 1910 und 1915 von Hauptmann Baha Bey, dem damaligen Leiter der Militärkommandantur, mit drei Stockwerken inklusive Erdgeschoss errichtet. Später wurde das Haus von Hasan Cavit Bey gekauft. In der Stadtgeschichte nimmt das Haus einen besonderen Platz ein, da es im Juni 1922 der Ort war, an dem Mustafa Kemal Paşa während seiner Reise nach İzmit und Adapazarı übernachtete und sich mit seiner aus Istanbul angereisten Mutter Zübeyde Hanım traf. Das genaue Datum des Treffens wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben; das Ministerium gibt den 14. Juni an, während die Tourismusbroschüre der Stadtverwaltung den 17. Juni nennt. Bei einem Erdbeben im Jahr 1967 wurde das Gebäude stark beschädigt. Laut Angaben des Ministeriums wurde es 1983 als Beispiel für zivile Architektur unter Denkmalschutz gestellt und verstaatlicht. Bei der Restaurierung wurde die äußere Erscheinung originalgetreu erhalten, während das Innere vollständig in Stahlbeton neu aufgebaut wurde. Heute sieht man von der Straße aus ein zweistöckiges Herrenhaus mit einer rosa Fassade, gewölbten Fenstern und einer äußeren Treppe mit Eisengittern. Die Museumsdirektion begann 1989 mit der Arbeit in einem Büro und zog im selben Jahr in das heutige Gebäude. Nachdem die Sammlung der regionalen Artefakte zusammengestellt und die Ausstellung vorbereitet war, wurde das Museum am 21. Juni 1993 für Besucher eröffnet. Nach einem Erdbeben am 17. August 1999, bei dem Vitrinen und Exponate beschädigt wurden, blieb das Museum für eine Zeit geschlossen. Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten wurde es am 28. Juni 2003 wieder eröffnet. Es ist eine gute Idee, den Besuch mit dem Garten zu beginnen, da dieser selbst eine kleine Freiluftausstellung darstellt. Hier befinden sich architektonische Fragmente, Grabsteine, Altäre und Inschriften aus der römischen und byzantinischen Zeit, die in der Region gefunden wurden. Zu den Exponaten im Garten gehören auch Knochenkisten, ein großer aus Terrakotta gefertigter Vorratskrug und Säulenbasen. Man kann die besten Zeiten für den Besuch wählen, um die Inschriften und Verzierungen auf den Steinen im seitlichen Licht zu betrachten. Der Ausstellungsraum befindet sich im ersten Stock und hat laut Angaben des Ministeriums eine Fläche von etwa 85 Quadratmetern. In der Ausstellung werden archäologische Funde aus der Vorgeschichte bis zur römischen und byzantinischen Zeit sowie ethnografische Objekte aus der osmanischen und republikanischen In diesem Bereich befinden sich neben Feuer- und Schneidewaffen, Kupfergefäßen, Siegeln und Handarbeiten auch einige Gegenstände, die von Mustafa Kemal Atatürk verwendet wurden. Im zweiten Stock befindet sich ein Konferenzsaal für fünfzig Personen. Da der Saal klein ist, kann man das Museum in weniger als einer Stunde besichtigen, ohne sich beeilen zu müssen. Der empfohlene Weg ist, die Ausstellungsstücke chronologisch zu betrachten, beginnend mit den Steinwerkzeugen und fortschreitend zu Glas- und Metallarbeiten, bevor man zum ethnografischen Bereich übergeht. Auf der Webseite des Ministeriums steht, dass der Eintritt zum Museum kostenlos ist und es montags geschlossen ist. Da die Öffnungszeiten variieren können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Informationen auf der offiziellen Webseite des Museums zu überprüfen. Das Museum befindet sich im Stadtzentrum und ist daher leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar. Das Erdbeben-Museum befindet sich ebenfalls in der gleichen Gegend, nur wenige hundert Meter entfernt, sodass man beide Museen problemlos an einem halben Tag besuchen kann. Wer die Bedeutung der Stadt in der byzantinischen Zeit vor Ort erleben möchte, kann von hier aus über die Justinian-Brücke in Richtung Südwesten gehen und die Geschichte der Steine im Garten mit den beeindruckenden Bögen der Brücke ergänzen.
4
Justinianus Köprüsü

Justinianus-Brücke.

~50 Min hier
Beşköprü Mahallesi, Serdivan / Sakarya

Die letzte Station des Tages ist die Justinian-Brücke, die im Volksmund als "Fünf-Brücken-Brücke" bekannt ist. Laut einer Broschüre der Gemeinde befindet sich die Brücke heute im Bezirk Serdivan; das Kulturportal gibt die Entfernung zum Stadtzentrum mit acht Kilometern an, während Wikipedia etwa fünf Kilometer angibt. Wenn Sie dort ankommen, sollten Sie zunächst genau beobachten, worauf die Brücke heute ruht. Laut dem Ministerium für Kultur und Tourismus überquert die Brücke den Çark-Bach, der das Wasser des Sapanca-Sees in den Sakarya-Fluss ableitet (früher bekannt als Melas-Bach). Laut Wikipedia überquerte die Brücke bei ihrer Errichtung den Sakarya-Fluss, dessen Flussbett sich im Laufe der Zeit jedoch um etwa drei Kilometer nach Osten verschoben hat. So endet hier die Geschichte des Flusses, der am Poyrazlar-See beginnt: Unter einer riesigen Brücke fließt heute ein kleiner Bach. Die Brücke wurde in der Regierungszeit des oströmischen Kaisers Justinian I. errichtet, aber die Quellen unterscheiden sich in Bezug auf Datum und Maße. Das Ministerium und das Kulturportal geben die Baujahre mit 558-560 n. Chr., eine Länge von 365 Metern, eine Breite von 9,85 Metern und insgesamt 12 Bögen an. Wikipedia hingegen, unter Berufung auf moderne Quellen, schreibt, dass der Bau im Herbst des Jahres 559 begann und im Jahr 562 abgeschlossen wurde, wobei die Brücke zusammen mit den Stützen an beiden Enden eine Länge von 429 Metern hat. Beachten Sie diesen Unterschied, während Sie die Brücke von Ende zu Ende betrachten; egal welche Zahl Sie erhalten, Sie sehen eines der prächtigsten Bauwerke aus dieser Zeit in Anatolien. Laut Wikipedia war die Brücke ein strategischer Punkt auf der Route, die Konstantinopel mit den östlichen Provinzen des Reiches verband, und Prokopios berichtet, dass sie anstelle einer Pontonbrücke errichtet wurde, die häufig durch die Strömung zerstört wurde. Wikipedia schreibt, dass die Brücke vollständig aus Kalkstein besteht; wenn Sie sich den Pfeilern zwischen den Bögen nähern, können Sie die Verarbeitung der Blöcke erkennen. Betrachten Sie die Pfeiler zwischen den Bögen genau. Wikipedia schreibt, dass die Pfeiler auf der Seite, die in Richtung der Strömung zeigen, spitz zulaufen, während sie auf der gegenüberliegenden Seite abgerundet sind, und dass dieses Merkmal die Brücke von den meisten bekannten römischen Brücken unterscheidet. Gehen Sie dann zum östlichen Ende und suchen Sie die apsidische Struktur. Das Ministerium gibt an, dass sich am östlichen Ende der Brücke Überreste einer apsidischen Struktur und einer Gewölbestruktur befinden, während sich am westlichen Ende Spuren eines Triumphbogens befinden; laut Wikipedia stand der Triumphbogen im Westen bis ins 19. Jahrhundert. Wikipedia berichtet auch, dass die Brücke mit einer griechischen Inschrift des Dichters Agathias verziert war, dass die Inschrift nicht erhalten ist, aber dass ihr Text in den Schriften des Kaisers Konstantin Porphyrogennetos erhalten geblieben ist. Auch die Geschichte des Namens ist interessant. Laut dem Ministerium wurde die Brücke ursprünglich "pons" genannt, was auf Latein "Brücke" bedeutet. Dieses Wort entwickelte sich im Laufe der Zeit zu "Pontogephyra" und später zu "Pentegephyra", was "Fünf-Brücken-Brücke" bedeutet; obwohl Die Route endet hier, und um zum Stadtzentrum zurückzukehren, nutzen Sie wieder ein Fahrzeug oder öffentliche Verkehrsmittel. Quelle: Sakarya Provinzamt für Kultur und Tourismus, Historische Justinian-Brücke; Kulturportal, Justinian-Brücke; Wikipedia, Justinian-Brücke.

Die Justinianus-Brücke, auch bekannt als Beşköprü (was "Fünf Brücken" bedeutet), oder im antiken als Sangarius-Brücke, ist eine römische Steinbrücke am südwestlichen Ufer von Adapazarı, im heutigen Bezirk Serdivan. Das Kultur- und Tourismusministerium der Provinz Sakarya bezeichnet sie als eine der prächtigsten monumentalen Bauwerke der frühen byzantinischen Zeit in Anatolien. Die Brücke wurde 2018 in die vorläufige Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Es ist ein beeindruckender Anblick, dieses über 1500 Jahre alte Meisterwerk der Ingenieurskunst so nah an der Stadt zu sehen, und gehört zu den unvergesslichsten Momenten eines Besuchs in Sakarya. Die Brücke wurde vom römischen Kaiser Justinianus I. errichtet. Ihr Zweck war es, eine sichere Querung des Flusses Sakarya für die militärische Straße zwischen der Hauptstadt Konstantinopel und den östlichen Provinzen des Reiches zu gewährleisten. Laut dem Historiker Prokopios gab es zuvor eine Brücke aus miteinander verbundenen Booten an dieser Stelle, die jedoch bei Überschwemmungen oft zerstört wurde. Die Bauzeit wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben. Das Kulturportal und das Kultur- und Tourismusministerium der Provinz geben an, dass die Brücke zwischen 558 und 560 erbaut wurde. Wikipedia hingegen, unter Berufung auf moderne Quellen, gibt an, dass der Bau im Jahr 559 oder 560 begann und dass Gedichte, die die Fertigstellung der Brücke feierten, aus dem Jahr 562 stammen. Auch die Maße variieren je nach Quelle. Offizielle Seiten beschreiben die Brücke als 365 Meter lang, 9,85 Meter breit und mit insgesamt 12 Bögen. Von diesen sind sieben die großen, kreisförmigen Bögen in der Mitte; am westlichen Ende befinden sich zwei, am östlichen Ende drei kleinere Nebenbögen. Wikipedia gibt die Gesamtlänge mit den Stützen an beiden Enden als 429 Meter und die Höhe als etwa 10 Meter an. Der Unterschied ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, ob die Maße die Stützen einschließen oder nicht. Die Brücke ist vollständig aus Kalkstein gebaut. Die Spannweiten der großen Bögen in der Mitte liegen zwischen 23 und 24,5 Metern, und die Pfeiler dazwischen sind etwa 6 Meter dick. Die Pfeiler sind in Form von Wellenbrechern gestaltet, rund zur Strömung hin und spitz in Flussrichtung. Wikipedia weist darauf hin, dass diese Anordnung sich von den meisten bekannten römischen Brücken unterscheidet. Die kleinen Bögen an den Ufern sind Überläufe, die geöffnet sind, damit das Wasser bei Hochwasser abfließen kann. Ein besonders interessantes Merkmal der Brücke ist, dass heute kaum noch Wasser unter ihr fließt. Der Fluss Sakarya hat sich im Laufe der Jahrhunderte um etwa drei Kilometer nach Osten verlagert. Aus diesem Grund steht die Brücke heute über dem kleinen Bach Çark Deresi, der antike Name war Melas, der das Wasser des Sees Sapanca in den Fluss leitet. Der Bach fließt unter einem der Bögen am westlichen Ende hindurch. Auch die Geschichte des Namens ist interessant. Laut dem Kulturportal wurde die Brücke ursprünglich nur "pons" genannt, was auf Latein "Brücke" bedeutet, und hatte keinen eigenen Namen. Da die Bevölkerung die Bedeutung des Wortes nicht kannte, begann sie, es als Eigenname zu betrachten, Am westlichen Ende befand sich ein Triumphbogen, der an die römischen Brücken erinnerte, von dem heute jedoch nur noch Spuren vorhanden sind. Dieser Bogen wurde 1838 von dem Reisenden Léon de Laborde in seinen Zeichnungen dokumentiert. Um die Bögen der Brücke vollständig zu sehen, reicht es nicht, von oben hinzusehen; man muss sich zum Flussbett hinunterbegeben und die Brücke von der Seite betrachten, um die Steinmetzarbeiten und den Rhythmus der Bögen besser zu erkennen. Am Nachmittag färbt das schwache Licht, das von Westen kommt, die Kalksteinblöcke in einem warmen Farbton. Die Brücke wurde 1995 von der Generaldirektion für Straßenbau restauriert, für den Fahrzeugverkehr gesperrt und an beiden Enden jeweils drei Stufen hinzugefügt. Laut der Seite des Ministeriums für Kultur und Tourismus ist die Brücke derzeit geschlossen und die Restaurierungsarbeiten laufen noch. Daher sollten Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen offiziellen Quellen konsultieren, um zu überprüfen, ob Sie die Brücke betreten können. Auch wenn sie geschlossen ist, ist es möglich, die Struktur von der Umgebung aus zu sehen. Die Brücke befindet sich südwestlich des Zentrums von Adapazarı, etwa fünf Kilometer entfernt (laut Wikipedia) oder acht Kilometer (laut Kulturportal) und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nach einem Besuch des römischen und byzantinischen Steinmaterials im Garten des Sakarya-Museums im Stadtzentrum, ergänzt ein Besuch hier das Bild dieser Artefakte und ihrer Herkunft.

Routenkarte

Routeninformationen
StadtAdapazarı, Sakarya
ArtRouten
Haltestelle4
Datum19. Oktober 2026
Radar TürkiyeAutorRadar TürkiyeRoute starten