Zum Hauptinhalt springen
Radar Türkiye
Veranstaltungen in der App entdecken
Öffnen
Das Herz der Seldschuken-Hauptstadt: Der Alaeddin-Hügel und seine Umgebung.
Kulturell4 Haltestelle

Das Herz der Seldschuken-Hauptstadt: Der Alaeddin-Hügel und seine Umgebung.

Noch keine Bewertungen

Melde dich an, um zu liken und zu bewerten

Konya war die Hauptstadt des seldschukischen Sultanats von Rum. Laut dem Türkischen Islamischen Wörterbuch (TDV İslam Ansiklopedisi) wählten die Seldschuken Konya als Hauptstadt, nachdem sie 1097 Nikaia (Iznik) an Byzanz abgetreten hatten. Die Stadt wuchs im 13. Jahrhundert so stark, dass sie ihre alten Stadtmauern überschritt. Das Zentrum dieses Wachstums war der Alaeddin-Hügel, der sich noch heute im Herzen der Stadt befindet. Die von dem Hügel ausgehenden Straßen zeugen noch immer von der damals angelegten, strahlenförmigen Stadtplanung. Diese Route ermöglicht es Ihnen, die verschiedenen Schichten der seldschukischen Hauptstadt – Stein, Keramik und Fliesen – an vier Stationen, die jeweils nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen, zu erkunden. Die Tour beginnt am Morgen auf dem Hügel selbst. Der Hügel ist seit der frühen Bronzezeit besiedelt und diente in der seldschukischen Zeit als Standort des Palastes. An der Nordseite des Hügels sind noch Reste des Palastgebäudes zu sehen, das auf die Stadt blickte. Wenn Sie vom Hügel nach Westen hinabsteigen, gelangen Sie zum İnce Minareli Medrese, dessen kunstvoll gestaltetes Portal mit Inschriften verziert ist. Dieses von dem Wesir Sahib Ata Fahreddin Ali erbaute Gebäude ist heute das Museum für Stein- und Holzobjekte und beherbergt Reliefs von den Konyaer Stadtmauern. Am Fuße des Hügels befindet sich die Karatay-Medrese, in deren Kuppel unter einem Himmel aus türkis-blauen Sternen seldschukische Fliesen mit figürlichen Darstellungen aus den Palästen ausgestellt sind. Die letzte Station ist das Archäologische Museum von Konya, das sich südlich des Hügels befindet. Seine Sammlung, die von Çatalhöyük bis zu römischen Sarkophagen reicht, zeigt, wie alt die Geschichte von Konya wirklich ist. Die Route ist bewusst gestaltet. Zuerst befindet man sich im Freien auf dem Hügel, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen, dann geht es zu den beiden Medresen, wo man von der Steinbearbeitung zur Keramik gelangt, und schließlich taucht man tief in die Zeit, bis zu den neolithischen Funden, im Museum ein. Ein kleines Highlight der Tour ist es, am Ende des Tages im Museum die Fragmente von frygischen Toren zu finden, die man morgens auf dem Hügel gesehen hat. Alle Stationen sind zu Fuß erreichbar. Die Entfernungen zwischen dem Hügel und den beiden Medresen betragen nur wenige hundert Meter, und der Weg von Karatay zum Archäologischen Museum ist weniger als einen Kilometer lang. Insgesamt ist die Tour für einen halben Tag geplant; wer die Museen in Ruhe besichtigen möchte, kann auch den Nachmittag dafür einplanen. Die Stadtverwaltung von Konya weist darauf hin, dass das Archäologische Museum montags geschlossen ist. Die Öffnungszeiten der beiden anderen Museen sollten Sie auf der Website des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus überprüfen. Im Sommer scheint die Sonne in der Steppe sehr stark, daher sollten Sie einen Hut und ausreichend Wasser mitnehmen. Im Winter sind die Innenräume der Kuppelmedresen wärmer als draußen, und es gibt weniger Menschen. Der Hügel ist heute ein Park, in dem die Einwohner der Stadt sich aufhalten, während die Medresen Museen mit wertvollen Artefakten sind. An beiden Orten ist es wichtig, ruhig und aufmerksam zu sein. Dauer: Hal Quellen:

Selçuklu, Konya
Kulturell
4 Haltestelle
~3 Std 45 Min vor Ort
Zu Fuß ~1,2 km · 21 Min
Gesamt ~4 Std 6 Min
19. Oktober 2026

Routenstopps

1
Alaeddin Tepesi

Alaeddin-Hügel.

~45 Min hier
Alaeddin Tepesi, Selçuklu / Konya

Beginnen Sie die Wanderung am Fuße des Alaeddin-Hügels, der sich mitten in der Stadt befindet. Laut Wikipedia wird der Hügel von einer Straßenbahnlinie umgeben, sodass er leicht mit der Straßenbahn erreichbar ist. Bevor Sie den Aufstieg beginnen, achten Sie auf die Form des Hügels. Er ist kein natürlicher Hügel, sondern ein Hügel, der durch die Ansammlung von Siedlungen über Jahrtausende entstanden ist. Laut Wikipedia ist der Hügel etwa 450 Meter lang und 350 Meter breit, 20 Meter hoch und hat eine ovale Form. Ausgrabungen, die 1941 von der Türkischen Geschichtsgesellschaft durchgeführt wurden, zeigten, dass die erste Besiedlung des Hügels im 3. Jahrtausend vor Christus, in der frühen Bronzezeit, erfolgte. Später erlebte der Hügel die Herrschaft der Hethiter, Phryger und Lydier. Es wird vermutet, dass der Hügel in der phrygischen Zeit den Namen Kawania erhielt, und dass der antike Name der Stadt, İkonion, ähnlich klingt. Wählen Sie einen der Wanderwege und denken Sie daran, dass sich die meisten dieser Schichten unter Ihren Füßen, im Erdreich, befinden, während Sie den Hang hinaufsteigen. Die TDV Islam-Enzyklopädie schreibt, dass dieser kleine Hügel der erste Siedlungsort von Konya war und dass die Stadt, als die Türken sie eroberten, innerhalb der Mauern lag, die den Hügel umgaben. Nach 1097, als die Stadt zur Hauptstadt wurde, wuchs sie schnell, und Sultan Alaeddin Keykubad I. umgab sie 1221 mit einer viel größeren Mauer. Die Enzyklopädie berichtet, dass es auf diesen Mauern alle 30 Meter insgesamt 108 Türme gab und dass die Namen des Ministers oder des Beamten, der sie errichten ließ, auf den Türmen standen. Antike Skulpturen und Reliefs wurden an den Mauern und Toren so platziert, als würden sie ausgestellt; einige davon werden Sie am zweiten Etappenziel aus nächster Nähe sehen. Heutzutage ist von den Mauern nur noch eine vage Linie zu erkennen, aber die von dem Hügel ausgehenden Straßen geben immer noch einen Hinweis auf das alte Zentrum. Die TDV Islam-Enzyklopädie beschreibt dieses Layout als ein strahlenförmiges Straßennetz, das in türkischen Städten selten anzutreffen ist. Halten Sie sich am Rand des Hügels auf und beobachten Sie, wie sich die Straßen in die Umgebung ausdehnen. Gehen Sie dann zum nördlichen Hang des Hügels, da sich dort der seldschukische Palast befand. Hier befindet sich das Areal der ehemaligen Loggia des Palastes, die der Stadt zugewandt war. Das Kulturportal berichtet, dass die Loggia zweistöckig war und dass ihre Wände mit Kacheln und Inschriften verziert waren. Es gibt Diskussionen darüber, wer die Loggia errichten ließ. Laut der TDV Islam-Enzyklopädie führen die meisten Forscher sie auf die Zeit von Kilij Arslan II. zurück, während ihr Name von Alaeddin Keykubad I. stammt, der sie reparierte. Die Loggia befand sich auf einem der Türme der Stadtmauer und diente als Aussichtspunkt des Palastes. Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert verlassen, befand sich Anfang des 19. Jahrhunderts in einem baufälligen Zustand und wurde zwischen 1905 und Auf der Nordseite des Hügels erhebt sich die Alaeddin-Moschee, die im Jahr 1220 fertiggestellt wurde und die bedeutendste Moschee der Stadt während der Seldschuken-Zeit war; diese Route bezeichnet den Hügel lediglich als Wahrzeichen. Auf dem Hügel befinden sich außerdem ein aus Stein gebauter Wasserbehälter, der 1902 in Betrieb genommen wurde und Wasser aus einer Quelle in Çayırbağı speichert, sowie das 1936 errichtete Denkmal für die Gefallenen. Der Hügel, der 1982 als archäologische, historische und natürliche Schutzgebiets eingestuft wurde, wurde ab den 1910er Jahren bepflanzt und hat sich zu einem beliebten Erholungsort der Stadt entwickelt. Machen Sie eine kurze Pause auf einer der Bänke unter den Bäumen; von hier aus können Sie sehen, wie wichtig der Hügel heute im Alltag der Stadtbewohner ist. Gehen Sie dann den westlichen Hang hinunter; laut dem Kulturportal befindet sich die Madrasa mit dem feinen Minarett direkt gegenüber dem Hügel, und der Spaziergang dauert nur wenige Minuten. Quelle: TDV İslam Ansiklopedisi, Alaeddin Köşkü.

Der Alaeddin-Hügel, ein durch menschliche Aktivitäten über Jahrtausende geformtes Erbe, erhebt sich im Herzen von Konya und prägt die gesamte Geschichte der Stadt. Der Hügel, der sich in der Nähe der westlichen Ausläufer der Berge befindet, die die Konya-Ebene begrenzen, ist etwa 450 Meter lang und 350 Meter breit und erreicht eine Höhe von etwa 20 Metern. Laut der Islamischen Enzyklopädie (TDV) befand sich der ursprüngliche Siedlungsort der Stadt, dessen Gründer unbekannt sind, auf diesem kleinen Hügel. Ausgrabungen, die 1941 vom Türkischen Historischen Institut durchgeführt wurden, zeigten, dass die erste Besiedlung des Hügels bis ins 3. Jahrtausend v. Chr., also in die Frühbronzezeit, zurückreicht. Später geriet der Hügel unter die Herrschaft der Hethiter, dann der Phryger, Lydier und Perser. Es wird angenommen, dass der Name der Stadt vom phrygischen Wort "Kawania" stammt, das sich im Griechischen zu "Konion" und in der römischen und byzantinischen Zeit zu "Ikonion" entwickelte. Fragmente von phrygischen Türplatten mit Figuren, die im Archäologischen Museum von Konya ausgestellt sind, stammen ebenfalls von diesem Hügel. In der römischen und byzantinischen Zeit wurden die Mauern, die den Hügel umgaben, erneuert, und die Stadt wuchs innerhalb und außerhalb dieser Befestigungsanlagen. Am Ende des 11. Jahrhunderts, als Konya die Hauptstadt des Seldschuken-Reichs von Anatolien war, wurde der Seldschuken-Palast nördlich des Hügels errichtet. Die Alaeddin-Moschee, die sich nördlich des Hügels befindet, ist ein bedeutendes seldschukisches Bauwerk, dessen Bau im Jahr 1220 abgeschlossen wurde und bis heute das markanteste Merkmal des Hügels bildet. Während der Seldschuken-Zeit diente die Zitadelle auf dem Hügel als innere Festung der Stadt. Als die Stadt wuchs, wurde sie im Jahr 1221 von einer neuen äußeren Mauer mit einer Länge von etwa 4 Kilometern und Türmen umgeben. Die Zitadelle auf dem Hügel verlor dadurch an Bedeutung, und es wurde eine neue innere Festung namens Ahmedek im Westen errichtet. Am Fuße des Hügels, auf einem der Türme, befindet sich ein seldschukischer Pavillon, der das einzige erhaltene Fragment des Palastes ist. Der Pavillon, der im Volksmund als Alaeddin-Pavillon bekannt ist, wird von der Islamischen Enzyklopädie (TDV) aufgrund der Inschriften auf den Fliesen um die Fenster auf die Regierungszeit von II. Kılıçarslan (1155-1192) datiert. Evliya Çelebi berichtet, dass der Pavillon von Alaeddin Keykubad nach einem Erdbeben wieder aufgebaut wurde und daher sein Name ihm zugeschrieben wird. Nach den Seldschuken wurde der Pavillon von den Karamanoğulları genutzt und diente bis ins 17. Jahrhundert als Wohnsitz der osmanischen Gouverneure, bevor er aufgegeben wurde. Laut der Islamischen Enzyklopädie (TDV) war der Pavillon ein einfacher, quadratischer Bau, der von einem Balkon umgeben war, der von drei Seiten von Konsolen mit Stuckverzierungen getragen wurde. Die Innen- und Außen Die im Jahr 1941 bei Ausgrabungen am Pavillon gefundenen Keramiken werden heute im nahegelegenen Museum für Keramikarbeiten der Karatay-Medrese ausgestellt. Ein Teil der weiteren Fundstücke wurde an Museen in Istanbul, Berlin und Paris verteilt. Während der osmanischen Zeit ließ Sultan Mehmed II. nach der Eroberung von Konya im Jahr 1468 die zerstörten Stadtmauern reparieren. Charles Texier, der im Mitte des 19. Jahrhunderts die Stadt besuchte, berichtete, dass die Mauernsteine abgebaut und in neuen Gebäuden verwendet wurden. Laut dem Islamischen Enzyklopädie der Türkischen Geschichte und Kultur (TDV) sind heute keine Teile der inneren oder äußeren Stadtmauern mehr erhalten, mit Ausnahme der Ruinen des Turms, auf dem der Pavillon steht. Im späten 19. Jahrhundert wurden die Häuser auf dem Hügel abgerissen und ab den 1910er Jahren bepflanzt, wodurch er in einen Erholungsort für die Stadt umgewandelt wurde. Ein aus Stein gefertigtes Wasserreservoir mit zwei gebogenen Brunnen, das von Gouverneur Ferid Paşa im Auftrag des Wali Avlonyalı erbaut wurde, um die Wasserprobleme der Stadt zu lösen, wurde im Jahr 1902 eröffnet und bis 1954 genutzt. Im Jahr 1982 wurde der Hügel als archäologische, historische und natürliche Schutzgebiets eingetragen. Heute ist der Hügel ein Park mitten in der Stadt, mit grünen Rasenflächen, Kiefern und schattigen Spazierwegen. Es empfiehlt sich, den Spaziergang am Pavillon auf der Nordseite des Hügels zu beginnen und dann den Weg um den Hügel herum zu folgen. Von der Umgehungsstraße aus ist deutlich zu erkennen, wie hoch der Hügel über der umliegenden Ebene liegt, was die enorme Ansammlung von Schichten über Jahrtausende verdeutlicht. In den Abendstunden, wenn der Hügel beleuchtet wird, sind die Steinfassaden der seldschukischen Bauwerke zwischen den Bäumen sichtbar. Ein Straßenbahntramweg umgibt den Hügel, und von vielen Punkten der Stadt ist er leicht mit der Straßenbahn erreichbar. Die Ince Minareli-Medrese im Westen und die Karatay-Medrese im Norden sind nur wenige Gehminuten entfernt. Daher ist der Hügel ein idealer Ausgangspunkt für alle, die das seldschukische Konya zu Fuß erkunden möchten. Der Park ist ganzjährig geöffnet und bietet einen schönen öffentlichen Raum. Die Öffnungszeiten der Museumsbauten sollten jedoch auf den offiziellen Websites überprüft werden.
2
İnce Minareli Medrese

Die Madrasse mit den schlanken Minaretten.

~45 Min hier
Beyhekim Mah., Selçuklu / Konya

Wenn Sie die Medrese erreichen, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um die Fassade zu betrachten, bevor Sie eintreten, denn der größte Schatz des Gebäudes befindet sich im Außenbereich. Das Kulturportal berichtet, dass die Medrese im Auftrag von Sahib Ata Fahreddin Ali, einem Wesir während der Herrschaft von Sultan II. İzzeddin Keykavus der Seldschuken, erbaut wurde, um Hadith-Wissenschaften zu unterrichten. Das Baujahr wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben; die Türkische Islamische Enzyklopädie (TDV) erwähnt ein Dokument von 1265, in dem das Gebäude erwähnt wird, und stellt daher fest, dass die Medrese wahrscheinlich vor diesem Datum fertiggestellt wurde. Das Portal, das sich in der Mitte der Fassade befindet, erhebt sich über einem massiven Block, der mehr als fünf Meter vom Hauptgebäude vorspringt. Die TDV bezeichnet es als eines der prächtigsten Portale, die während der Seldschukenzeit in Anatolien errichtet wurden. Achten Sie auf die Schriftbänder, die das Portal auf beiden Seiten umgeben und sich bis zum oberen Abschluss winden. Das Kulturportal beschreibt dieses Portal als eines der seltenen Beispiele, bei denen Schrift so intensiv verwendet wird. Beachten Sie auch, dass die Schriftbänder oben abgeschnitten sind; laut der Enzyklopädie deutet dies darauf hin, dass das Portal heute unvollständig ist und dass der obere Abschluss ursprünglich höher war. Betrachten Sie die beiden Medaillons oberhalb des Bogens genauer; das Kulturportal berichtet, dass auf einem "Amel-i Kelük" und auf dem anderen "bin Abdullah" steht, was bedeutet, dass beide zusammen den Namen des Architekten angeben. Gehen Sie dann zum Minarett, das dem Gebäude seinen Namen gab; der Schaft aus Ziegeln, der auf einem quadratischen Fundament aus Steinblöcken steht, ist mit glasierten Ziegeln und Steinfliesen verziert. Ursprünglich hatte das Minarett zwei Balkone und war im Verhältnis zum Gebäude sehr hoch. Im Jahr 1901 zerstörte ein Blitz den oberen Teil des Minaretts, einschließlich des ersten Balkons, und der heute sichtbare, kurze Schaft stammt aus dieser Zeit. Die TDV berichtet, dass auf alten Fotos der glatte Schaft des Minaretts bis zum zweiten Balkon in der gleichen Form verlief. Um sich ein Bild von der ursprünglichen Höhe zu machen, verfolgen Sie die zickzackartige Anordnung der türkisglasierten Ziegel am Schaft von unten nach oben. Wenn Sie das Gebäude betreten, gelangen Sie zunächst durch einen Eingangsbereich mit Kreuzgewölbe; laut der Enzyklopädie wurde dieser Bereich geschaffen, um eine Symmetrie zum gegenüberliegenden Hauptportikus zu schaffen. Anschließend erreichen Sie einen quadratischen Innenhof mit Seitenlängen von etwa 11 Metern. Die TDV berichtet, dass dieses Gebäude eines von drei Medresen in Konya ist, deren Innenhof mit einer Kuppel bedeckt ist. In der Mitte des Innenhofs befindet sich ein Becken; alte Fotos zeigen, dass sich früher ein großer Lichtschirm auf der Spitze der Kuppel befand, heute ist die Öffnung mit Glas bedeckt. Blicken Sie nach oben zur Kuppel; während die Außenseite aus Stein besteht, ist das Innere aus Ziegeln und die Kuppel ist mit unzähligen geometrischen Mustern aus türkis-, braun- und dunkelblauen glasierten Ziegeln verziert. Die Enzyklopädie sagt, dass diese Zickzack- Die bemerkenswertesten Elemente sind die hochreliefartigen Verzierungen, die von der Festung Konya stammen; hier können Sie die Steine, die die Türme der in der ersten Station erwähnten Mauern schmücken, aus nächster Nähe betrachten. Das Kulturportal gibt an, dass in diesem Museum auch die größten und schönsten Marmorreliefs des doppelköpfigen Adlers, der als Symbol der Seldschuken gilt, sowie weitere Figuren zu finden sind. Nach der Besichtigung der Reliefs sollten Sie sich die Portalöffnung noch einmal ansehen; Sie werden hier zwei Seiten derselben Steinmetzkunst aus derselben Epoche sehen, einmal in der Architektur und einmal als eigenständiges Kunstwerk. Die Medrese steht seit 2014 auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes unter dem Titel "Anatolische Seldschukische Medresen". Überprüfen Sie die Besichtigungstage und -zeiten auf der Website des Ministeriums für Kultur und Tourismus; es ist ratsam, sich vor dem Fotografieren der Ausstellungsstücke von einem Mitarbeiter beraten zu lassen. Verlassen Sie das Gebäude und gehen Sie entlang des Hangs zur Karatay-Medrese; der Weg zwischen den beiden Medresen ist nur wenige Minuten entfernt. Quelle: Kulturportal, İnce Minareli Medrese.

Die Medrese mit dem schlanken Minarett ist ein aus der Seldschuk-Zeit stammendes Bauwerk, das sich direkt westlich des Alaeddin-Hügels befindet und heute als Museum für Stein- und Holzobjekte genutzt wird. Laut dem Kulturportal wurde die Medrese in der Regierungszeit von Izzeddin Keykavus II. vom Wesir Sahib Ata Fahreddin Ali erbaut, um Hadith-Studien anzubieten. Das genaue Baujahr ist in den Quellen nicht eindeutig belegt; die Türkische Islamische Enzyklopädie (TDV) erwähnt das Gebäude in einem Abschnitt des Stiftungsdokuments, der auf das Jahr 1265 datiert ist, und besagt daher, dass die Medrese vor diesem Datum fertiggestellt wurde. Aus diesem Grund wird das Gebäude auch als Sahib Ata Darülhadis bezeichnet. Der Architekt war Kölük bin Abdullah, dessen Name auf zwei Medaillons am Portal verzeichnet ist. Das Gebäude gehört zur Gruppe der seldschukischen Medresen mit geschlossenem Innenhof, also einem durch eine Kuppel bedeckten Innenhof, und ist einstöckig mit einem einzigen Jawan (emporeartige Halle). Es ist eine der drei Medresen in Konya mit einem kuppelbedeckten Innenhof. Ihren Namen verdankt sie dem schlanken Minarett, das sich an der Nordostseite an der Fassade der angrenzenden Moschee erhebt und mit glasierten Ziegeln verziert ist. Der Minarett war ursprünglich zweistöckig und relativ hoch für das Gebäude. Im Jahr 1901 zerstörte ein Blitz den oberen Teil des Minaretts und beschädigte auch die Kuppel der angrenzenden Moschee. Die beschädigte Moschee blieb viele Jahre stehen, bevor sie schließlich im Jahr 1929 vollständig abgerissen wurde. Das Prunkstück des Gebäudes ist das Portal an der Ostseite. Die TDV Islamische Enzyklopädie bezeichnet dieses Portal als eines der prächtigsten seldschukischen Portale, die in Anatolien errichtet wurden. Das Portal ist vor einem Vorsprung von etwa 5,45 Metern vor der Fassade angebracht. Die Oberfläche des Portals wird von zwei breiten Schriftbändern verziert, die sich ineinander verschlingen und sich oberhalb des Bogens verbinden. Das Kulturportal betont, dass aufgrund dieser dichten Anordnung von Schriftzeichen das Portal ein seltenes Beispiel für Kalligraphie darstellt. Die Unterbrechung der Schriftbänder in der Mitte deutet darauf hin, dass das Portal ursprünglich höher war und sein oberer Teil verloren gegangen ist. Von dem Portal gelangt man in einen kreuzgewölbten Eingangsbereich, von wo aus man in den quadratischen Innenhof mit Kuppel gelangt. Die Seiten des Innenhofs sind jeweils 10,80 Meter breit und in der Mitte befindet sich ein Waschbecken (Şadırvan). Der Übergang zur Kuppel erfolgt über dreieckige Flächen in Form eines türkischen Dreiecks. Die Innenseite der Kuppel ist mit glasierten Ziegeln in Türkis, Braun und Ultramarin verziert, die Zickzack- und Blattmuster bilden. Die TDV Islamische Enzyklopädie schreibt, dass dieser schlichte Innenraum einen deutlichen Kontrast zur Pracht des Portals bildet. Dem Eingang gegenüber befindet sich der Haupt-Jawan (emporeartige Halle), der 7,40 Meter lang und 6 Meter breit ist und über drei Stufen vom Innenhof erreichbar ist. An beiden Seiten des Innenhofs befanden sich Im Museum werden Inschriften aus Stein und Marmor aus der Zeit der Seldschuken und der Karamanoğulları ausgestellt, die Bau- und Restaurierungsarbeiten dokumentieren. Die hochreliefartigen Verzierungen von der Konya-Festung, die Steindekorationen von Mauern und Toren, können hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Hier befinden sich auch die größten und feinsten Beispiele der Reliefs mit dem zweiköpfigen Adler, dem Symbol des seldschukischen Konias, und den geflügelten Figuren. Holztüren und -fensterflügel mit geometrischen und pflanzlichen Motiven sowie Holzbalken zeigen, wie fortschrittlich die seldschukische Holzkunst war. Es ist ratsam, den Besuch vom Bürgersteig gegenüber dem Hauptportal zu beginnen; von dort aus kann man die gesamte Höhe des Portals und den Minarett in einem einzigen Blick erfassen. Die Reliefs sind zu dieser Zeit besonders gut erkennbar, da das Morgenlicht die nach Osten ausgerichtete Fassade beleuchtet. Im Inneren sollten Sie nicht vergessen, unter der Kuppel nach oben zu schauen, um die glasierten Ziegelmuster zu betrachten. Die Medrese befindet sich am westlichen Hang des Alaeddin-Hügels und ist in wenigen Minuten zu Fuß über die Straßenbahnlinie erreichbar, die den Hügel umrundet. Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen finden Sie auf der offiziellen Website der Museumsverwaltung.
3
Karatay Medresesi

Karatay-Medrese.

~1 Std hier
Ferhuniye Mah., Selçuklu / Konya

Durch das östliche Portal gelangt man zum Karatay-Medresenaz. Laut der Islamischen Enzyklopädie (TDV) befindet sich das Portal nicht genau in der Mitte der Fassade, sondern etwas zur Seite. Das Kulturportal gibt an, dass die Anlage im Jahr 1251 von Emir Celaleddin Karatay während der Herrschaft von Sultan II. İzzeddin Keykavus der Seldschuken errichtet wurde. Die breite Inschrift oberhalb des Portals gibt, laut der Enzyklopädie, das Baujahr und den Namen von Karatay an. Das Portal besteht aus Marmor in Himmelblau und Weiß; achten Sie auf das in den beiden Farben gehaltene Knstmuster und die geometrischen Paneele, die an Teppichmuster erinnern. Die Quellen sind sich uneinig bezüglich des Architekten; das Kulturportal nennt Muhammad bin Havlan als mögliche Person, während die TDV-Islamische Enzyklopädie angibt, dass der Architekt unbekannt ist. Nach dem Durchschreiten des Portals gelangt man in einen heute offenen Bereich, der wie ein Garten wirkt. Laut der Enzyklopädie war dies ursprünglich ein quadratischer Raum von etwa 7,6 Metern Seitenlänge, der von einer Kuppel bedeckt war. Spuren der dreieckigen Elemente, die sich im oberen Bereich des Hauptgebäudes befinden, belegen die Existenz dieser Bedeckung; suchen Sie diese Elemente an den Wänden, bevor Sie eintreten. Von hier aus gelangt man durch eine kleine Tür zum zentralen Raum mit der großen Kuppel, dem Herzen der Anlage. Der zentrale Raum ist etwa 12 Meter im Quadrat und beherbergt alle Elemente und Verzierungen der Anlage, die bis heute erhalten sind. Bleiben Sie einen Moment stehen und blicken Sie nach oben; die mit Türkis- und Königsblautönen verzierten Kacheln, die die Kuppel bedecken, zusammen mit den weißen Stuckstreifen dazwischen, erinnern, wie die Enzyklopädie sagt, an den Himmel. Die Komposition besteht aus vierundzwanzigstrahligen Sternen, die von unten bis zum Scheitelpunkt regelmäßig angeordnet sind, und diese Sterne sind durch verschiedene Muster miteinander verbunden. Die Last der Kuppel wird von fächerartigen Übergangselementen getragen, die aus dreieckigen Paneelen an den Ecken bestehen. Diese Elemente sind sowohl tragend als auch konzentrieren die Farbe, die von der Kuppel ausgeht, in die vier Ecken. Unterhalb der Öffnung am Scheitelpunkt der Kuppel befindet sich ein Wassersystem, das aus einem quadratischen Becken, einer runden Schale und einem gewundenen Wasserkanal besteht. Die Enzyklopädie berichtet, dass einige aufgrund dieser Öffnung und des Beckens der Anlage den Charakter eines Observatoriums zuschreiben; dies ist jedoch eine Interpretation und keine gesicherte Tatsache. Die Anlage wurde Ende des 19. Jahrhunderts verlassen, 1954 restauriert und am 17. Dezember 1955 als Museum für Keramiken eröffnet. Die TDV-Islamische Enzyklopädie führt den Hauptgrund für die Eröffnung des Museums in diesem Gebäude auf die Tatsache zurück, dass die Anlage selbst aufgrund ihrer Keramiken bereits ein Museum darstellt. Gehen Sie zunächst zum großen Westportikus; in den dort ausgestellten Vitrinen werden Keramiken aus dem Jahr 1941 gezeigt, die bei Ausgrabungen an einem Palastpavillon gefunden wurden. Diese Keramiken, die sechsstrahlige Sterne, Kreuzmuster und in Form von Baklava-Scheiben zeigen, enthalten Dar In den Wandmalereien sind Szenen mit sitzenden Personen, Jagdszenen, zweiköpfige Adler, Sphinxen, Sirenen und eine Vielzahl von Tieren, von Jagdhunden bis zur Bergziege, dargestellt. Achten Sie genau auf die ovalen Gesichter, die großen mandelförmigen Augen und die kleinen Münder der Figuren; laut der Enzyklopädie lässt sich der Ursprung dieses Gesichtstyps bis nach Zentralasien zurückverfolgen. Das Kulturportal gibt an, dass im Museum auch Keramiken und Fliesen aus den Seldschuken-, Beylik- und Osmanischen Perioden, Stuckarbeiten, Fliesenplatten und Leuchten ausgestellt sind. Die Karatay-Medrese wurde 2014 unter dem Titel "Anatolische Seldschukische Medresen" in die vorläufige Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Kuppelsaal kann tagsüber sehr belebt sein; wenn Sie die Fliesen in Ruhe betrachten möchten, empfiehlt es sich, den Besuch frühzeitig zu beginnen. Überprüfen Sie die Öffnungszeiten auf der Website des Ministeriums für Kultur und Tourismus. Verlassen Sie das Museum und gehen Sie in südlicher Richtung um den Hügel herum; das Archäologiemuseum im Stadtteil Sahibata ist weniger als einen Kilometer entfernt. Quelle: TDV Islam-Enzyklopädie, Museum für Karatay-Medrese-Fliesenkunst, Konya.

Die Karatay-Medrese, eine seldschukische Madrasa, befindet sich am Fuße des Alaeddin-Hügels und wird seit 1955 als Museum für Keramikarbeiten genutzt. Laut Inschrift am Hauptportal wurde das Gebäude im Jahr 1251 während der Regierungszeit von II. İzzeddin Keykavus von Emir Celaleddin Karatay erbaut. Über den Architekten gibt es unterschiedliche Angaben: Das "Kültürportal" vermutet, dass Muhammed bin Havlan der Architekt war, während die "Islamische Enzyklopädie" das Gebäude als Werk unbekannter Herkunft beschreibt. Die Medrese spielte eine wichtige Rolle im kulturellen Leben des seldschukischen Konya, wurde Ende des 19. Jahrhunderts verlassen und 1954 restauriert. Das Gebäude ist ein Madrasa-Typ mit einem Innenhof, dessen Überdachung durch eine Kuppel erfolgt, und es ist einstöckig. Die Wände bestehen aus Sille-Stein, während Kuppel und Gewölbe aus Ziegeln gefertigt sind. Der Eingang befindet sich im Osten und erfolgt über ein reich verziertes Hauptportal aus grauem und weißem Marmor. Das Hauptportal ist nicht genau in der Mitte der Fassade, sondern leicht in Richtung Südosten verschoben. Die oberste Inschrift gibt das Baujahr und den Namen von Karatay an. Darunter befindet sich ein zweifarbiges, geometrisches Muster mit großen Knoten, das einen spitzbogigen Bogen bildet. Das gleiche Knotenmuster findet sich auch am Hauptportal der Alaeddin-Moschee, was die beiden Gebäude miteinander verbindet. Auf beiden Seiten des Hauptportals befinden sich große Tafeln, die ein geometrisches Muster zeigen, das an Teppichmuster erinnert. Hinter dem Hauptportal gelangt man in einen Bereich, der heute wie ein Garten wirkt. Spuren an den Wände deuten darauf hin, dass es sich einst um einen quadratischen Eingangsbereich mit einer Kuppel von etwa 7,60 Metern Seitenlänge war. Durch eine kleine Tür gelangt man in den zentralen Bereich des Gebäudes, der etwa 12 Meter mal 12 Meter groß ist und ebenfalls eine Kuppel trägt. In der Mitte dieses Raumes befindet sich ein quadratischer Teich, eine runde Schale und ein geschwungener Wasserkanal. Das Besondere an der Karatay-Medrese ist die Kachelmozaik-Dekoration, die die zentrale Kuppel bedeckt. Das Gewicht der Kuppel wird an den Ecken durch fächerförmige, dreieckige Felder auf die Wände übertragen. Die Innenfläche der Kuppel ist mit weißen Stuckstreifen verziert, die zwischen türkis- und dunkelblauen Kacheln verlaufen. Laut der "Islamischen Enzyklopädie" erinnert dieses Muster den Betrachter an den Himmel und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele seiner Art. Das Muster besteht aus 24-armigen Sternen, die in verschiedenen Knoten miteinander verbunden sind und sich vom unteren Rand bis zur Spitze der Kuppel erstrecken. Einige Forscher haben dem Gebäude aufgrund der kreisförmigen Öffnung an der Spitze der Kuppel und des darunter liegenden Teiches sogar den Charakter eines Observatoriums zugeschrieben. Das "Kültürportal" gibt an, dass bei den Mosaikkacheln Türkis, Dunkelblau und Schwarz verwendet wurden. Der große, westliche Innenhof ist ein wichtiger Raum, der durch sein Gewölbe, sein großes Fenster und seine Kacheldekoration mit dem zentralen Bereich verbunden ist. Die ursprüngliche Gestaltung der gewölbten Räume auf beiden Seiten des zentralen Bereich In den Vitrinen des Gebäudes werden Exponate aus dem Seldschukischen Pavillon auf dem Alaeddin-Hügel sowie Kreuze und sternförmige Wandfliesen aus einer Ausgrabung aus dem Jahr 1941 ausgestellt. Diese Fliesen zeigen Darstellungen von Frauen und Männern, Jägern zu Pferd und pflanzliche Ornamente. Ein besonders bemerkenswerter Teil der Sammlung sind die Fliesen aus dem Palast von Kubadabad am Ufer des Beyşehir-Sees. Die achtarmigen Sternenfliesen sind zusammen mit den dazwischenliegenden Verbindungsfliesen in einer Weise angeordnet, die ihrer ursprünglichen Anordnung im Palast entspricht. Auf den Tafeln sind Darstellungen von Palastangestellten im Lotussitz, Jagdszenen, Sphinxen, Sirenen, Doppeladlern, Pfauen und Löwen zu sehen. Auch Tiere wie Jagdhunde, Hasen, Antilopen, Bergziegen und Enten sind in großer Zahl zu finden, was eine Fortsetzung des mittelasiatischen Tierstils darstellt. Tiefschalen, flache Teller und Stuckplatten aus Kubadabad sind ebenfalls Teil der Ausstellung. Es empfiehlt sich, zunächst im zentralen Bereich zu verweilen und die Kuppel zu betrachten, bevor man zu den Vitrinen im Iwān (empore) und den Nebenräumen übergeht. Die kleinen Figuren auf den Sternenfliesen erfordern eine genaue Betrachtung; es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen und die Vitrinen nacheinander zu betrachten. Die Medrese ist in wenigen Minuten zu Fuß vom Straßenbahnhalt erreichbar, der den Alaeddin-Hügel umrundet, und kann im selben Spaziergang mit der Ince Minareli Medrese besichtigt werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen sind auf der offiziellen Website der Museumsverwaltung zu finden.
4
Konya Arkeoloji Müzesi

Archäologisches Museum Konya.

~1 Std 15 Min hier
Sahibata Mah., Sahip Ata Cad., Meram / Konya

Das Archäologiemuseum Konya befindet sich im Bezirk Meram, in der Gegend von Sahibata Mahallesi, wie auf dem Kulturportal angegeben. Das Portal erwähnt auch, dass sich das Museum in der Nähe des Atatürk-Denkmals befindet, einem bekannten Wahrzeichen der Stadt. Die Geschichte des Museums ist älter als sein Gebäude. Das Kulturportal schreibt, dass das Museum erstmals im Jahr 1901 eröffnet wurde, während Wikipedia, basierend auf zeitgenössischen Dokumenten, das Eröffnungsdatum auf den 10. Dezember 1899 datiert. Die Sammlung wurde zunächst in einem einzigen Raum in einem Schulhof ausgestellt, später in anderen Gebäuden und schließlich im Jahr 1962 in seinem heutigen Gebäude untergebracht. Wikipedia bezeichnet das Museum als das erste archäologische Museum, das in Anatolien gegründet wurde. Im Eingangsbereich werden Sie von byzantinischen architektonischen Elementen aus Sille und dem Stadtzentrum sowie von römischen Grabstelen begrüßt. Gehen Sie zunächst zum Saal für prähistorische Funde; hier werden neolithische Funde aus den Ausgrabungen von Çatalhöyük, Erbaba und Süberde ausgestellt. Auf der Webseite des Ministeriums wird dieser Zeitraum zwischen 6500 und 5300 v. Chr. datiert, und es werden kunstvoll geformte Keramikgefäße, Pfeilspitzen und Speerspitzen aus Obsidian und Feuerstein hervorgehoben. Betrachten Sie die Obsidian-Spitzen genau; diese kleinen Werkzeuge, die aus vulkanischem Glas gefertigt sind, sind der überzeugendste Beweis dafür, wie lange die Besiedlung in der Konya-Ebene andauert. Die Exponate in den Vitrinen der frühen Bronzezeit stammen hauptsächlich aus den Ausgrabungen von Sızma und Karahöyük; auch Gefäße aus gebrannter Erde mit Rillen aus der Umgebung des Beyşehir-Sees sind in diesem Bereich zu finden. Der Bereich der mittleren Bronzezeit zeigt Funde aus Karahöyük, einem wichtigen Knotenpunkt im Handelsnetzwerk, das von assyrischen Händlern gegründet wurde, und dessen Ausgrabungen seit 1952 durchgeführt werden. Hier können Sie töpferwaren, die auf einer Töpferscheibe gefertigt wurden, Gefäße in Tierform, Leuchter in Form von Trauben und Zylinderstempel sehen. Im Saal der Eisenzeit sollten Sie nach fragmentarischen frygischen Gefäßen mit Reliefs suchen, die auf dem Alaeddin-Hügel gefunden wurden; so können Sie die Funde aus dem Hügel, auf dem Sie morgens entlanggehen, mit den hier ausgestellten Objekten vergleichen. Im selben Saal werden auch bemalte frygische und lydische Gefäße aus Kıcıkışla, nördlich von Karapınar, sowie Bronzenadeln, die den Urartiern zugeschrieben werden, ausgestellt. Wenn Sie den römischen Saal betreten, sehen Sie den Sarkophag des Herakles, eines der berühmtesten Exponate des Museums. Der Sarkophag wurde 1958 in Yunuslar, einem Dorf in der Nähe von Beyşehir, inmitten der Ruinen der antiken Stadt Tiberiopolis, bei der Bearbeitung eines Feldes gefunden. Wikipedia datiert den Sarkophag auf die Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. und gibt an, dass er mit seinem Deckel etwa acht Tonnen wiegt. Gehen Sie um alle vier Seiten des Sarkophags herum; die hochreliefierten Darstellungen erzählen nacheinander die zwölf Taten des Her Am Ende der Besichtigung gelangen Sie in den Garten, wo im Freien römische Statuen, Sarkophage, Grablöwen, Urnen und Säulenkapitelle sowie Inschriften ausgestellt sind. Der Garten ist auch ein idealer Ort, um am Ende der Tour eine Pause einzulegen. Laut Angaben der Provinzverwaltung Konya ist das Museum an allen Tagen außer montags geöffnet. Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen können Sie auf der Webseite des Ministeriums einsehen. Wenn Sie einen Besuch in Çatalhöyük planen, können Sie das Museum auch als Vorbereitung betrachten, da ein Teil der Funde der Ausgrabungen in diesen Räumen zu sehen sind. Nach dem Besuch des Museums können Sie entweder zu Fuß ins Stadtzentrum zurückkehren oder die Straßenbahn nehmen, die den Hügel umrundet. Quelle: T.C. Ministerium für Kultur und Tourismus, Archäologisches Museum Konya.

Das Archäologische Museum von Konya ist ein staatliches Museum, das sich im südlichen Teil des historischen Stadtzentrums, an der Sahip Ata Caddesi, befindet. Es zeigt das archäologische Erbe der Region Konya, das sich von der Neolithischen Zeit bis zur byzantinischen Epoche erstreckt. Laut Wikipedia war es das erste archäologische Museum, das in Anatolien gegründet wurde, und das zweite in der Türkei, nach dem in Istanbul. Die Gründungsdaten variieren je nach Quelle: Das Kulturportal und die Generaldirektion für Museen geben das Jahr 1901 an, während Wikipedia sich auf Korrespondenz aus der Zeit des Gouverneurs Ferid Paşa bezieht und das Jahr 1899 nennt. Laut der Generaldirektion für Museen wurde die Sammlung zunächst in einem kleinen Gebäude im Schulhof ausgestellt, später wurde sie 1927 in das Mevlana-Museum und 1953 in die İplikçi-Moschee verlegt. Das heutige Gebäude wurde 1962 eröffnet. Im Museum werden Artefakte aus der Neolithischen, der frühen Bronze-, der mittleren Bronze-, der Eisenzeit, der klassischen, der hellenistischen, der römischen und der byzantinischen Zeit in chronologischer Reihenfolge ausgestellt. Ein Großteil der Exponate stammt von Ausgrabungen in Çatalhöyük, Erbaba, Süberde, Sızma, Karahöyük, Kıcıkışla, Sille, Çumra, Alibeyhöyük und Alaeddin Tepesi sowie aus der Umgebung des Beyşehir-Sees. Daher ist das Museum der ideale Ort für alle, die die Ergebnisse der Ausgrabungen im Konya-Becken an einem Ort sehen möchten. Im Bereich der prähistorischen Funde befinden sich handgefertigte Keramikgefäße, Pfeil- und Speerspitzen aus Obsidian und Feuerstein, die bei den Ausgrabungen in Çatalhöyük, Erbaba und Süberde gefunden wurden. Der Blick auf diese Vitrinen vor oder nach einem Besuch von Çatalhöyük erleichtert das Verständnis dessen, was in den Häusern des Ausgrabungsgebiets gefunden wurde. Die im Bereich der frühen Bronzezeit ausgestellten Artefakte stammen hauptsächlich von den Ausgrabungen in Sızma und Karahöyük. Die mit Rippen versehenen Keramikgefäße aus der Umgebung des Beyşehir-Sees repräsentieren die typische Keramikherstellung der Seenregion. Der Bereich der mittleren Bronzezeit ist den Funden aus Konya Karahöyük gewidmet, die seit 1952 ausgegraben werden. Karahöyük war ein wichtiger Knotenpunkt im Handelsnetzwerk, das im frühen 2. Jahrtausend v. Chr. von assyrischen Händlern in Anatolien aufgebaut wurde. Hier sind verschiedene auf dem Töpferschiff gefertigte Gefäße, tierförmige Gefäße, Lampen in Form von Trauben, Zylinderstempel und Bronzringe zu sehen. Im Bereich der Eisenzeit werden bemalte frögische Keramikfragmente, die auf dem Alaeddin Tepesi gefunden wurden, und bemalte frögische Keramik aus Kıcıkışla, nördlich von Karapınar, ausgestellt. Im selben Saal befinden sich auch lydische Gefäße und bronzene Nadeln, die den Urartäern zugeschrieben werden. Die glänzend schwarz bemalten importierten Gefäße und ein Krug, der mit schwarzer Figurtechnik verziert ist Im byzantinischen Bereich des Museums wird ein Bodenmosaik ausgestellt, das bei Ausgrabungen im Bereich Tatköy in Sille im Jahr 1990 gefunden wurde. Es misst 6,30 Meter mal 3,50 Meter. Auch Bodenmosaiken aus den Ausgrabungen in Çumra Alibeyhöyük befinden sich in diesem Saal. Bronzene Türknäufe und Kesselgriffe geben Einblicke in die Alltagsgegenstände der damaligen Zeit. Im Eingangsbereich des Museums befinden sich byzantinische architektonische Elemente aus Sille und dem Stadtzentrum von Konya sowie römische Grabstelen. Im Vorgarten werden Skulpturen, Sarkophage, Urnen, Grablöwen und Säulenkapitelle im Freien ausgestellt. Unter den Inschriften im Garten sind besonders diejenigen von Bedeutung, die die Namen der Städte Iconium, Derbe und Lystra tragen; Lystra ist der antike Name des heutigen Kilistra. Laut der englischen Wikipedia befinden sich 231 griechische und 10 lateinische Inschriften im Museum. Es empfiehlt sich, den Besuch mit dem Garten zu beginnen und dann die Säle in chronologischer Reihenfolge zu besichtigen. Nehmen Sie sich Zeit für den Sarkophag des Herakles; um die einzelnen Figuren zu erkennen, sollte man langsam um den Sarkophag herumgehen. Das Museum befindet sich etwa einen Kilometer südlich des Alaeddin-Hügels, im Stadtteil Sahibata, und ist bequem zu Fuß vom Hügel erreichbar. Die Webseite der Provinzverwaltung Konya gibt an, dass das Museum an allen Tagen außer Montag geöffnet ist. Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen können auf der offiziellen Website der Generaldirektion für Museen überprüft werden.

Routenkarte

Routeninformationen
StadtSelçuklu, Konya
ArtKulturell
Haltestelle4
Datum19. Oktober 2026
Radar TürkiyeAutorRadar TürkiyeRoute starten