
Maktulümü Arıyorum
Wen würde ein Mensch töten, wenn er gezwungen wäre, jemanden zu töten?
Rehas Geschichte beginnt mit einem einzigen Satz, den ihm eine Wahrsagerin sagt: „Du wirst jemanden töten.“ Und wenn er das nicht tut, wird er selbst sterben. Das Leben stellt Reha also vor eine Wahl: „Entweder du oder er“. Aber wer ist dieses „er“? Plötzlich verwandeln sich alle Menschen in seinem Leben in mögliche Opfer. Der Gemischtwarenhändler, dem er in der Nachbarschaft begegnet, ein entfernter Verwandter aus seiner Vergangenheit, Fremde, denen er zufällig über den Weg läuft... Für Reha sind sie nicht mehr gewöhnliche Menschen, sondern potenzielle Opfer, aus denen er eines auswählen muss.
Es ist nicht so einfach, jemanden zu töten, wie es vielleicht scheint. Vor allem, wenn man jemand wie Reha ist, der selbst bei alltäglichen Entscheidungen, wie der Wahl eines Gerichts, Schwierigkeiten hat. Denn Reha muss bei jeder Entscheidung nicht nur die Person gegenüber ihm berücksichtigen, sondern auch sein eigenes Gewissen, seine Ängste und seinen Überlebensinstinkt abwägen. Außerdem ist sein Gewissen ständig im Gespräch, seine Ängste schweigen nie, und sein Überlebensinstinkt weist oft die falsche Person aus.
"Ich suche meinen Mörder" erzählt auf schwarze und absurde Weise die Geschichte eines Mannes, der vor dem Schicksal machtlos ist und gezwungen ist, einen Mord zu akzeptieren, um zu überleben. Während Reha versucht, die Frage des Lebens und des Todes zu lösen, fragt er sich auch: "Gibt es eine Möglichkeit, das Ganze rückgängig zu machen?"
Und das lässt das Publikum mit einer Frage zurück:
Wen würden Sie töten, wenn Sie an meiner Stelle wären?
