
Küçük Eylemler Atlası
In diesem Workshop, inspiriert von der Ausstellung "Schöpfung und Zerstörung" von Frank Bowling, erkunden die Teilnehmer, wie Karten durch Grenzen, Namen und Leerstellen unterschiedliche Bedeutungen erzeugen können, ausgehend von Bowling's Kartendarstellungen. Sie beschäftigen sich mit dem Konzept des "Artivismus", der sich auf künstlerische Praktiken konzentriert, die darauf abzielen, Veränderungen herbeizuführen, anstatt nur etwas darzustellen, und reflektieren gemeinsam über die Frage: "Was kann Kunst bewirken?"
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beginnen mit einer kleinen Handlung, Entscheidung oder Unterlassung aus ihrem Alltag. Diese scheinbar unbedeutenden Momente erzählen eine andere Geschichte, wenn sie zusammen betrachtet werden. In Gruppen formen sie aus diesen Momenten imaginäre Landschaften, denen sie Grenzen, Namen und Regeln geben. Anschließend entwerfen sie, ausgehend von ihren eigenen Karten und dem jeweiligen Ort, eine künstlerische Intervention. Am Ende des Workshops werden die von den verschiedenen Gruppen erstellten Karten zu einem gemeinsamen Atlas zusammengeführt.
Workshop-Leiter: İlkay Bilgiç.
Anzahl der Plätze: 15 Personen.
Dauer: 90 Minuten.
Über İlkay Bilgiç:
Ilkay Bilgiç ist Kulturmanagerin, kreative Produzentin und Gründerin von mezopArt, einer kulturbezogenen Initiative, die über Grenzen hinweg wirkt. Neben ihrer Ausbildung in Politikwissenschaft und Kulturmanagement arbeitet sie in der Praxis in verschiedenen Disziplinen und entwickelt internationale Kooperationen, partizipative Programme, Ausstellungen, Performances und interdisziplinäre Projekte. Sie ist auch im Bereich Performance und Theater tätig. In ihrer Arbeit konzentriert sie sich auf die Beziehung zwischen Kunst und gesellschaftlichen Themen, den interkulturellen Dialog und kollaborative Produktionsmethoden; sie leitet Workshops und Moderationsprozesse mit verschiedenen Gemeinschaften. In letzter Zeit beschäftigt sie sich insbesondere mit dem Thema "artivism", kleinen Interventionen im Alltag und dem transformativen Potenzial der Kunst im öffentlichen Raum.






