
Duvar
WAND.
"Man kann ein Versprechen einsperren... Aber das Licht niemals!"
Auf der Bühne steht keine monumentale Statue; stattdessen eine einsame, verletzte, aber auch schelmische Darstellung der Gerechtigkeit. Im Gegensatz zu all denen, die ihr Namen jahrelang in Gebäude geritzt haben und sie dann vergessen haben, tritt sie diesmal selbst auf die Bühne. Und sie ist nicht allein; sie wird begleitet von drei großen Persönlichkeiten, die ihr Leben lang Gefängnisse, Verbannungen und kalte Mauern zugeteilt bekommen haben: Sabahattin Ali, Rıfat Ilgaz und Nâzım Hikmet.
Unter der ironischen Führung der Gerechtigkeit beginnt eine erschütternde Reise, die von den Mauern Sinops bis zum Paşakapı reicht, von den Zellen Burusas bis zu den Jahren des Exils, in denen Lachen und Bitterkeit miteinander verschmelzen.
Im Laufe der Geschichte sind die Namen derjenigen, die diese Mauern errichtet haben, längst vergessen. Aber was ist mit denen, die weiterhin ihre Lieder zwischen diesen Mauern singen?
EIN AKT.
75 Minuten.
Autor und Regisseur: Barbaros Uzunöner.
Dramaturgin: Nazlı Güleryüz.
Regieassistentin: Elif Koray.
Mitwirkende: Barbaros Uzunöner.
Dekoration: Ayhan Tazeoğlu.
Kostüm: Sıla Yardımcı.
Musikdesign: Nilay Ayyıldız.
Plakat: Stadtgrafik.






