
Bir İdam Mahkumunun Son Günü
Ein Theaterstück: Der letzte Tag eines zum Tode Verurteilten.
"Ein Gefangener vor dem Tod" ist ein frühes Werk von Victor Hugo (1802-1885), das er im Alter von 26 Jahren verfasste. Das Ziel von Victor Hugo in diesem Roman ist sehr einfach und klar: Er möchte sowohl die tragischen als auch die absurden Aspekte der Todesstrafe aufzeigen. Für einen Schriftsteller von Hugos Größe und Genie ist es nicht schwer, eine solche These durch die Darstellung ihrer humanen und ethischen Dimensionen zu beweisen. Aber die große Bedeutung dieses Romans rührt von anderen Eigenschaften her. Dieses Werk ist das erste Beispiel eines Romans, der im ersten Person Singular ("ich") geschrieben ist. Eine solche Methode war zuvor unbekannt. Aufgrund dieser Besonderheit wurde dieses Werk, das ursprünglich nur ein Roman war, mehrfach auf die Theaterbühne gebracht. Hugo verzichtet darauf, den Namen des Romanhelden und die Einzelheiten seiner Verbrechen zu nennen, um die tiefgreifenden Auswirkungen der Todesstrafe auf die menschliche Psyche hervorzuheben und zu zeigen, wie grausam und unzivilisiert diese Form der Bestrafung ist, entgegen der damaligen allgemeinen Meinung.
· Veranstaltungsart. Drama.
· Dauer. 55 Minuten.
