
Bir Delinin Hatıra Defteri
"Der Gogol-Dieb", so beginnt Metin Zakoğlus Erzählung "Ein Wahnsinnigen Tagebuch", und dann gerät alles durcheinander. Zakoğlu, der behauptet, die Geschichten seien seine, aber gestohlen, lässt die Zuschauer plötzlich die Charaktere seiner Geschichten sehen: den Mann, der in einer Ecke steht, den Abschnittsleiter, das Mädchen, das vor ihm sitzt, seine Freundin Sofia, und eine andere Frau, die von den Seiten aus verwirrt dreinblickt, als wäre sie seine Haushälterin Mavra. Unser Schauspieler, der eigentlich ein Stück über einen Wahnsinnigen spielt, begegnet einem echten Wahnsinnigen, und genau dann beginnt die Vorstellung. Wer ist verrückt, wer ist vernünftig, wer ist Zuschauer, wer ist Schauspieler – alles vermischt sich. Manchmal erlebt man, wie man über Gogols Geschichten lacht, manchmal über Abschnitte von Zakoğlus Show, und plötzlich fängt man an zu weinen, ohne zu verstehen, warum.
Sie werden die interaktive und moderne Interpretation von Metin Zakoğlu lieben, die im Gegensatz zu den wiederholenden Gogol-Interpretationen steht. Es gibt kein Licht, keine Dekoration, keine Musik, keinen Vorhang – nur Sie und ein Schauspieler.
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