
Was von Byzanz in Istanbul übrig geblieben ist.
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Die tausendjährige byzantinische Schicht der Stadt ist heute als Moschee, Museum und Zisterne erhalten geblieben. Diese Route führt Sie durch diese Schicht, nicht chronologisch, sondern geografisch: Sie beginnt in Sultanahmet und führt westwärts in Richtung der Stadtmauern. Die sechs Stationen sind größtenteils nicht zu Fuß erreichbar, daher sind zwischen den einzelnen Punkten Transportmittel erforderlich.
Dauer: ganzer Tag. Beste Reisezeit: April-Juni und September-Oktober; im Sommer sind die Mittagsstunden in Sultanahmet sehr belebt. Anreise: Die Straßenbahnlinie T1 verkehrt zwischen Sultanahmet und Eminönü; für Zeyrek und Kariye sind Taxi oder Bus erforderlich.
Routenstopps

Die faszinierende Atmosphäre des majestätischen Erbes der Geschichte, der Hagia Sophia
Beginnen Sie hier: Die frühen Morgenstunden sind die beste Zeit für einen Besuch, sowohl wegen des Lichts als auch wegen der geringeren Besucherzahlen. Betreten Sie das Gebäude und blicken Sie direkt nach oben, um die Pendentifs zu sehen, auf denen die Kuppel ruht, und das Licht, das durch die vierzig Fenster fällt. Auf dem Boden befindet sich das Omphalion, wo einst die kaiserlichen Zeremonien stattfanden, und an den Seitenwänden befinden sich die unregelmäßigen Kapitelle der wiederverwendeten Säulen. Der Zugang zur oberen Galerie kann manchmal gesperrt sein, erkundigen Sie sich am Eingang. Da die Moschee genutzt wird, ist der Besuch während der Gebetszeiten nicht möglich, und es ist erforderlich, die Schuhe auszuziehen. Für Frauen ist ein Kopftuch erforderlich.
Die Hagia Sophia ist ein einzigartiges Meisterwerk, das im Herzen von Istanbul erhebt und sowohl der byzantinischen als auch der osmanischen Ära Zeugnis ablegt. Dieses prächtige Bauwerk, das 537 von dem byzantinischen Kaiser Justinian I. als Kirche erbaut wurde, hat mit seiner Architektur und Kunst über Jahrhunderte hinweg Bewunderung hervorgerufen. Im Jahr 1453, nach der Eroberung Istanbuls durch Sultan Mehmet den Eroberer, wurde die Hagia Sophia in eine Moschee umgewandelt und im Laufe der Jahre durch das besondere Interesse der osmanischen Sultane mit verschiedenen Ergänzungen bereichert. Mit ihrer riesigen Kuppel, den kunstvoll verzierten Mosaiken, den gewaltigen Marmorsäulen und der mystischen Atmosphäre ist die Hagia Sophia ein faszinierender Ort, der im Laufe der Geschichte verschiedene Glaubensrichtungen beherbergt hat und ein Treffpunkt für Kulturen und Zivilisationen war. Heute ist dieses prächtige Bauwerk als Moschee für den Gottesdienst geöffnet, empfängt aber auch Besucher als ein Kunst- und Geschichtswerk und bleibt eines der wichtigsten Symbole Istanbuls. Während man die Hagia Sophia erkundet, ist es möglich, die Spuren der Vergangenheit zu spüren, sich an historische Erinnerungen zu erinnern, die zwischen den Steinmauern widerhallen, und das gemeinsame Erbe der Menschheit zu bezeugen.

Aya İrini.
Im ersten Hof von Topkapı, links vom Haupteingang des Palastes gelegen, befindet sich diese Kirche. Sie ist die älteste erhaltene Kirchenstruktur der Stadt und wurde bewusst leer gelassen; anstelle von Verzierungen sieht man hier die Struktur selbst. Im Altarbereich befindet sich ein schlichtes Kreuzmosaik aus der Zeit der Ikonoklasmus-Periode. Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik wird sie als Konzertsaal genutzt, weshalb sie an manchen Tagen aufgrund von Proben geschlossen sein kann. Für den Besuch dieser Kirche wird eine separate Eintrittskarte benötigt; wenn Sie nur diese Kirche besuchen möchten, müssen Sie nicht in die Schlange vor dem Palast anstehen.

Gizemli Atmosphäre und historische Tiefe der faszinierenden Welt der Yerebatan-Zisterne
Man betritt das Innere durch den Eingang gegenüber der Hagia Sophia und geht nach unten. Auch im Sommer ist es im Inneren kühl und feucht, daher sind für Fotos eine hohe ISO-Einstellung erforderlich. Von den dreihundertsechsundsechzig Säulen sind die meisten aus anderen Bauwerken übernommen, sodass keine zwei Säulen identisch sind. Die beiden Medusenköpfe in der nordwestlichen Ecke sind unterschiedlich angeordnet, einer liegt auf der Seite, der andere ist umgedreht; der Grund für diese Anordnung ist unbekannt, aber die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass sie dazu dienen, die Höhe der Säulen auszugleichen. Der Rundgang ist nur in eine Richtung möglich, und es ist schwierig, umzukehren; gehen Sie also in einem angenehmen Tempo.
Die Yerebatan-Zisterne ist eines der beeindruckendsten historischen Bauwerke Istanbuls und ein einzigartiger Wassertank, der aus der Byzantinischen Zeit bis heute erhalten geblieben ist. Dieses prächtige Bauwerk, das im 6. Jahrhundert auf Befehl des byzantinischen Kaisers Justinian I. errichtet wurde, wurde gebaut, um den Wasserbedarf der Stadt zu decken, und hat sich im Laufe der Zeit mit seiner mystischen Atmosphäre regelrecht zu einer Legende entwickelt. Mit seinen riesigen Steinsäulen, den Reflexionen im schummrigen Licht und der geheimnisvollen Atmosphäre unter der Erde bietet die Zisterne ein faszinierendes Erlebnis und hat im Laufe der Geschichte verschiedenen Zivilisationen gedient. Besonders die umgekehrten Medusa-Köpfe der Säulen gehören zu den wichtigsten Elementen, die das Interesse der Besucher mit ihren mythologischen Legenden und Geheimnissen wecken.
Heute ist die Yerebatan-Zisterne als Museum für Besucher geöffnet und wartet darauf, wie ein verborgenes Schatz im Herzen Istanbuls entdeckt zu werden. Wenn Sie die Zisterne betreten, können Sie in eine mystische und beruhigende Stille eintauchen und eine Reise in die Tiefen der Geschichte unternehmen, während Sie die einzigartige Melodie der Wassertropfen hören, die zwischen den Steinsäulen widerhallen. Die Yerebatan-Zisterne bleibt als eines der beeindruckendsten Beispiele des historischen und kulturellen Erbes Istanbuls ein unvergessliches Ambiente für ihre Besucher bieten.

Museum der Mosaike des Großen Palastes.
Man betritt den Arasta-Basar und kann das Schild leicht übersehen, da es klein ist. Der Boden, den man hier sieht, ist ein erhalten gebliebenes Fragment des Mosaiks, das einst den Innenhof des byzantinischen Kaiserpalastes bedeckte. Es wurde also nicht ins Museum gebracht, sondern vor Ort erhalten. Die dargestellten Szenen sind nicht religiös, sondern zeigen alltägliche und ländliche Motive: ein Hirte, der Ziegen melkt, eine Schlange, die mit einem Adler kämpft, und Kinder, die spielen. Achten Sie genau auf die Gesichtsausdrücke und die Bewegungen der Tiere, denn die Ausrichtung der Steinfliesen vermittelt einen Eindruck von Bewegung.

Zeyrek-Moschee (Pantokrator)
Fahren Sie vom Sultanahmet-Viertel aus in Richtung Fatih. Es handelt sich um einen Komplex, der aus dem Zusammenschluss von drei Gebäuden entstanden ist; von außen kann man die Stellen, an denen diese Gebäude verbunden sind, an der Ziegelstruktur erkennen. Das Gebäude war viele Jahre lang in Restaurierung, daher kann sich der Zustand des Innenraums ändern. Besuchen Sie es daher am besten ohne feste Pläne. Die umliegenden Holzhäuser und die steilen Gassen sind genauso interessant wie das Gebäude selbst. Die Terrassenkaffeehäuser mit Blick auf den Goldenen Horn bieten eine schöne Aussicht.

Kariye-Moschee (Chora)
Der Höhepunkt der visuellen Eindrücke liegt am Ende der Route; seien Sie also nicht zu erschöpft, wenn Sie ihn erreichen. Die Mosaike und Fresken in den Seitengängen sind wichtiger als der Hauptraum. In der Eingangshalle werden Szenen aus dem Leben Marias und Jesu nacheinander dargestellt, sodass man einer Erzählung folgt. Die Darstellung der Auferstehung in der Seitenkapelle gilt als ein Höhepunkt der byzantinischen Malerei, insbesondere aufgrund der Bewegung der Figuren und der Dynamik der Komposition. Ein alter Trick von Reisenden besteht darin, einen kleinen Spiegel mitzunehmen, um Nackenbeschwerden zu vermeiden.
