
Vom Seragöl-See nach Kadıralak: See, Bergweiden und Höhlen im Westen von Trabzon.
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Die Westseite von Trabzon erscheint vom Küstenstreifen aus wie eine grüne Hangwand. Hinter dieser Wand verbirgt sich jedoch ein Bergland, das sich bis über 1500 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt: ein durch Erdrutsche entstandener See, eine Hochebene, die über einem Meer aus Wolken liegt, eine Höhle, die über Millionen von Jahren entstanden ist, und eine Wiese, die im Frühling in blühender Pracht erstrahlt. Diese Route verbindet diese vier Orte an einem Tag und zeigt auf dem Weg von Akçaabat nach Düzköy und weiter nach Tonya, wie die Landschaft der Schwarzmeerberge aussieht. Der Tag beginnt in Akçaabat im Tal des Sera-Flusses. Der Sera-See entstand, als im Februar 1950 Gesteinsmassen vom Hang abstürzten und den Fluss verstopften; somit ist die erste Station dieser Route eine Lektion darüber, wie dynamisch Boden und Wasser hier sein können. Nach einem Spaziergang am Ufer des Sees geht es auf die Straße zwischen Akçaabat und Düzköy. Laut der Beschreibung des Ministeriums für Kultur und Tourismus erreicht man die Hochebene Hıdırnebi, indem man nach 12 Kilometern der Straße nach Westen abbiegt und etwa 10 Kilometer weiterfährt. Von der Aussichtsterrasse auf dem felsigen Hügel hat man bei klarem Wetter einen Blick auf das Schwarze Meer, bei bewölktem Himmel jedoch auf das darunterliegende Wolkenmeer. Von der Hochebene geht es zurück zur Straße nach Düzköy und von dort aus in Richtung Çal, bevor man die Stadt erreicht. Die Çal-Höhle ist eine lange Korridor, der von einem unterirdischen Bach in Kalkstein geschaffen wurde; von den etwa 8 Kilometern Länge sind etwa 1 Kilometer mit beleuchteten Wegen begehbar. Der Tag endet im Kadıralak-Naturpark, direkt neben dem Bezirk Tonya, in einer Hochebenenwiese, die von Tannenwäldern umgeben ist. Die Route folgt der Geografie: vom Küstenstreifen geht es in die Berge, dann durch das Berginnere nach Westen, nach Tonya. Jeder Halt zeigt jedoch ein anderes Naturphänomen. In Sera gibt es einen Erdrutsch, in Hıdırnebi Höhe und Nebel, in Çal Grundwasser und in Kadıralak die Vegetation der Hochebene. So erkennt man am Ende des Tages, dass Trabzon nicht nur Meer und Tee ist, sondern eine mehrschichtige Berglandschaft.
Praktische Hinweise:
Die Straßen zu den Hochebenen sind schmal und kurvenreich, Nebel kann plötzlich einsetzen; halten Sie Ihre Scheinwerfer eingeschaltet und fahren Sie nicht zu schnell. Im Inneren der Höhle ist es kühler und feuchter als draußen; nehmen Sie eine Jacke und Schuhe mit rutschfesten Sohlen mit. Laut offiziellen Quellen sind die Straßen nach Hıdırnebi ganzjährig befahrbar, während die Straße nach Kadıralak im Winter und im frühen Frühling möglicherweise durch Schnee blockiert sein kann; erkundigen Sie sich vor der Abfahrt nach dem Zustand der Straße. Überprüfen Sie die aktuellen Besuchsbedingungen, Gebühren und Öffnungszeiten der Höhle und des Naturparks bei den zuständigen Behörden. Wenn Sie sich in der Blütezeit in Kadıralak befinden, betreten Sie die Wiese nicht, sondern machen Sie Fotos vom Wegrand.
Dauer: ganzer Tag.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober, Ministerium für Kultur und Tourismus, Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Trabzon, Seen und Höhlen: https://trabzon.ktb.gov.tr/TR-57703/goller-ve-magaralar.html
- T.C. Ministerium für Kultur und Tourismus, Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Trabzon, Tourismus in den Bergweiden und unsere Bergweiden: https://trabzon.ktb.gov.tr/TR-57698/yayla-turizmi-ve-yaylalarimiz.html
- T.C. Ministerium für Kultur und Tourismus, Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Trabzon, Çal-Höhle: https://trabzon.ktb.gov.tr/TR-57785/cal-magarasi.html
- Inventar des kulturellen Erbes der Ostschwarzküste, Naturschutzgebiet Sera-See: https://karadeniz.gov.tr/sera-golu/
- Inventar des kulturellen Erbes der Ostschwarzküste, Çal-Höhle: https://karadeniz.gov.tr/cal-magarasi/
- Anadolu Ajansı, Die Çal-Höhle in Trabzon steht bei Touristen ganz oben auf der Liste der Schwarzmeerkultur: https://www.aa.com.tr/tr/kultur/trabzondaki-cal-magarasi-turistlerin-karadeniz-rotasinda-ilk-siralarda/3228131
- Gazete Birlik, Die Çal-Höhle, ein Juwel des Untergrundtourismus in Trabzon: https://www.gazetebirlik.com/kultur-sanat/trabzonda-yer-alti-turizminin-gozdesi-cal-magarasi/923003
- Habertürk, Das Naturwunder Hıdırnebi-Bergweide: https://www.haberturk.com/trabzon-haberleri/70038412-zirvedeki-doga-harikasi-hidirnebi-yaylasi
- İstiklal, Herbstzeit auf der Hıdırnebi-Bergweide: https://www.istiklal.com.tr/foto-galeri/hidirnebi-yaylasinda-guz-zamani-927352h
- CNN Türk, Die Kadıralak-Bergweide hat dieses Jahr frühzeitig eine violette Farbe angenommen: https://www.cnnturk.com/yasam/kadiralak-yaylasi-bu-yil-erken-mora-burundu-769266
- TGRT Haber, Die Violette Bergweide hat diesmal eine gelbe Farbe angenommen: https://www.tgrthaber.com/yasam/mor-yayla-bu-sefer-sariya-burundu-2647693
- Küre Enzyklopädie, Kadıralak-Bergweide: https://kureansiklopedi.com/tr/detay/kadiralak-yaylasi-f79a1
- Küre Enzyklopädie, Sera-See: https://kureansiklopedi.com/tr/detay/sera-golu-38ce6
- Wikipedia, Sera-See: https://tr.wikipedia.org/wiki/Sera_Gölü
- Wikipedia, Ç
Routenstopps

Sera-See.
Besuchen Sie den Seragöl am frühen Morgen, da der See zu den Zeiten, wenn der Wind noch nicht die Oberfläche berührt, seine schönste Seite zeigt. Wie das Schwarzmeer-Kulturinventar hervorhebt, liegt die eigentliche Attraktivität dieses Sees in der Spiegelung der umliegenden Bäume im ruhigen Wasser. Parken Sie Ihr Fahrzeug und gehen Sie zunächst am Ufer entlang und betrachten Sie die beiden Hänge des Tals. Dieser Blick ist wichtig, um die Entstehung des Sees zu verstehen. Laut Quellen blockierten im Februar 1950, nach starken Regenfällen, große Felsmassen, die sich von den Hängen des Derecik-Tals lösten, den Talboden und unterbrachen den Fluss des Sera-Baches. Laut Angaben von Wikipedia betrug die Menge des abgerissenen Gesteins etwa fünfzehn Millionen Kubikmeter, und der See erreichte innerhalb von achtzehn Tagen seine endgültige Form. In den historischen Quellen gibt es einen Tag Unterschied; das Ministerium für Kultur und Tourismus gibt den 20. Februar an, während andere Quellen den 21. Februar nennen. Es wird angegeben, dass die Spuren des Abrutsches auch heute noch an den Hängen sichtbar sind; suchen Sie nach den steilen, kargen Felswänden. Der Name des Sees stammt von "Sera", dem alten Namen der Gemeinde Yıldızlı, in der er liegt. Folgen Sie dem Wanderweg, der sich entlang des Ufers erstreckt, und gehen Sie in das Tal hinein. Ursprünglich war der See etwa vier Kilometer lang, aber mit der Zeit, als der Damm erodierte, verringerte sich die Wasseroberfläche. Heute, laut dem Ministerium für Kultur und Tourismus, beträgt die Breite des Sees zwischen 150 und 200 Meter. Achten Sie beim Wandern auf die Farbe des Wassers und die Ablagerungen am Ufer, da seit den großen Erdrutschen im Jahr 1990 der aus dem Bach stammende Boden den See langsam füllt. Vermeiden Sie es, ins Wasser zu gehen, da Wikipedia berichtet, dass sich der im Becken des Sees angesammelte Boden negativ auf die Wasserqualität auswirkt und zu Todesfällen führen kann. Im See leben Karpfen, Wels und Bachforellen, und auch die ursprünglich eingeführten Süßwasserkrebs haben sich stark vermehrt. Das Gebiet wurde 2005 als Naturschutzgebiet und 2010 als Naturpark ausgewiesen. Laut Wikipedia befindet sich etwa dreihundert Meter unterhalb des Sees ein kleines Wasserkraftwerk. Im Naturpark können Tagesausflüge, Wanderungen und Radtouren unternommen werden. Die besten Fotomotive sind die Stellen, an denen die Spiegelung des Sees mit dem bewaldeten Hang an seinem schmalsten Ende verschmilzt. An einem nebligen Morgen befindet sich der obere Teil des Tals in den Wolken, und der See wirkt noch geheimnisvoller. Setzen Sie sich kurz auf eine Bank am Ufer und machen Sie eine Pause, da der Weg danach ständig ansteigt. Beachten Sie, dass die Straße rund um den See schmal und belebt sein kann; achten Sie beim Gehen auf den Straßenrand. Auf dem Rückweg verlassen Sie die Straße in Richtung Akçaabat und biegen in die Straße nach Düzköy ab, und folgen Sie den Schildern nach Hıdırnebi.
Quelle: KTB Trabzon, Seen und Höhlen; Schwarzmeer-Kulturinventar; Wikipedia.

Hıdırnebi-Hochland.
Besuchen Sie Hıdırnebi, wie es die Kreisdirektion für Kultur und Tourismus empfiehlt: Biegen Sie auf der zwölften Kilometerstrecke zwischen Akçaabat und Düzköy nach Westen ab und fahren Sie etwa zehn Kilometer bergauf zur Hochebene. Offizielle Quellen geben an, dass diese Straße ganzjährig befahrbar ist, aber seien Sie an nebligen Tagen vorsichtig. Auf dem Weg nach oben werden Sie feststellen, dass sich die Landschaft verändert und die Täler unter Ihnen liegen. Die Höhe der Hochebene wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben; Wikipedia und Informationen aus Akçaabat geben 1600 Meter an, während die Kreisdirektion für Kultur und Tourismus von einer höheren Höhe spricht. Unabhängig davon, welche Höhe Sie wählen, werden Sie beim Aussteigen aus dem Auto spüren, dass die Luft deutlich kühler ist als an der Küste. Machen Sie zunächst einen kurzen Spaziergang zwischen den Häusern der Hochebene. Ein großer Teil dieser Holzhäuser wurde im Rahmen des Projekts "Yayla Kent", das 1998 begann, in Übereinstimmung mit der regionalen Architektur errichtet. Die Kreisdirektion für Kultur und Tourismus schreibt, dass diese Hochebene als ein umweltfreundliches und wegweisendes Beispiel gegründet wurde. Steigen Sie anschließend auf den Hügel von Hıdırnebi, da dieser, wie in vielen Quellen erwähnt, wie eine natürliche Aussichtsplattform ist. Von hier aus können Sie an einem sonnigen Tag Akçaabat, die umliegenden Dörfer und das Blau des Schwarzen Meeres sehen. An bewölkten Tagen kehrt sich die Szene um und die Wolken erstrecken sich wie ein Meer unter Ihren Füßen. Wenn Sie das "Wolkenmeer" sehen möchten, sollten Sie an milden Tagen früh am Morgen aufmerksam sein, wenn sich tiefe Wolken bilden. Auf dem Hügel kann es windig sein, daher sollten Sie eine Windjacke mitnehmen. Besuchen Sie auch die Wiese, auf der die Hochebenenfestivals stattfinden; die Einheimischen nennen diesen Bereich "Dernek Çimeni" oder "Argolos Çimeni". Laut Informationen aus Akçaabat beginnt das Festival, das jedes Jahr Mitte Juli beginnt, am 20. Juli und die Veranstaltungen des letzten Tages werden als "Orak Yedisi" bezeichnet. Auf dem Festivalgelände wird ein Markt aufgebaut und es entstehen traditionelle Tänze mit Geige und Trommeln. Wenn Sie im Juli kommen, wird der Bereich sehr belebt sein, parken Sie Ihr Auto an den von den Mitarbeitern ausgewiesenen Stellen. Wer im Herbst kommt, sieht, wie die Blätter in den tieferen Lagen gelb und rot werden, während sich auf den Hügeln Nebel bildet. Die Kreisdirektion für Kultur und Tourismus weist auch darauf hin, dass in den Wäldern Wildtiere wie Wölfe, Füchse und Schakale beobachtet werden können. Wenn Sie Tiere sehen möchten, warten Sie ruhig am Rande des Waldes und füttern Sie sie nicht. Die Kreisdirektion für Kultur und Tourismus schreibt, dass auf der Hochebene die Infrastruktur vollständig ausgebaut ist und dass Unterkünfte in Form von Pensionen verfügbar sind. Etwa einen Kilometer entfernt liegt die Hochebene von Kuruçam, die ebenfalls über die gleiche Straße erreichbar ist. Verbringen Sie dort etwa anderthalb Stunden und fahren Sie dann über die gleiche Straße zurück nach Düzköy und weiter in Richtung des Bezirks.

Çal-Höhle.
Um Çal-Höhle zu erreichen, folgen Sie der Wegbeschreibung des Provinzamtes für Kultur und Tourismus: Biegen Sie ab, bevor Sie den Bezirk Düzköy erreichen, und nehmen Sie die Straße, die nach rechts abzweigt. Fahren Sie durch Çalköy und erreichen Sie so die Höhle. Der Eingang zur Höhle befindet sich direkt am Anfang des Weges von Çalköy nach Çayırbağı, über dem Bach Kulaklık. Parken Sie Ihr Fahrzeug und blicken Sie nach oben, bevor Sie eintreten, denn auf dem Hügel über der Höhle befindet sich eine historische Burg. Nehmen Sie eine Jacke mit und stecken Sie Ihr Handy in die Tasche, denn es ist im Inneren kühler und feuchter als draußen. Die Çal-Höhle ist im Wesentlichen ein unterirdischer Wasserkanal, durch den ein kleiner Bach fließt. Laut Angaben der Nachrichtenagentur AA erreicht die Tiefe dieses Baches während regnerischer Perioden bis zu anderthalb Metern, während sie im Sommer auf bis zu fünfundzwanzig Zentimeter sinkt. Daher ist der Klang und die Strömung des Wassers im Frühjahr deutlich stärker. Nach dem Eingang durchlaufen Sie die ersten zweihundert Meter durch einen einzigen Korridor, und Sie werden feststellen, dass die Deckenhöhe ständig variiert. Laut dem Provinzamt für Kultur und Tourismus beginnen sich Stalaktiten und Stalagmiten nach etwa hundertfünfzig Metern zu zeigen. Der Korridor teilt sich nach etwa zweihundert Metern in zwei Äste, und wir empfehlen Ihnen, zuerst den rechten Ast zu nehmen. Der begehbare Abschnitt dieses Astes ist etwa vierhundert Meter lang, und etwa sechzig Meter weiter befindet sich ein kleiner See und ein Wasserfall. Halten Sie vor dem Wasserfall inne und lauschen Sie dem Geräusch des Wassers, das auf die Felsen trifft; dies ist einer der beeindruckendsten Punkte der Höhle. Kehren Sie dann zum Ausgangspunkt zurück und nehmen Sie den linken Ast, der etwa hundertfünfzig Meter lang ist. In dem Raum am Ende dieses Astes befindet sich ein Schacht, durch den Wasser von einer Quelle an der Oberfläche fließt. Laut der Nachrichtenagentur AA gibt es in diesem Abschnitt auch flache, mit Wasser gefüllte Vertiefungen, die durch Auswaschung und Einsturz des Kalksteins entstanden sind. Da die Höhle durch Dolinen mit der Außenwelt verbunden ist, spüren Sie einen leichten Luftzug, und einige Quellen berichten, dass Besucher das Gefühl haben, sich in einem Tal und nicht unter der Erde zu befinden. Laut Wikipedia entstand die Höhle in zwei Phasen: Zuerst durch das Auswaschen des Kalksteins durch eindringendes Wasser über etwa acht Millionen Jahren, und dann durch die Anhebung der Region. Bisher wurden etwa acht Kilometer erforscht, aber der Teil, der für Besucher zugänglich ist, ist auf etwa einen Kilometer begrenzt. Verlassen Sie die Holz- und Metallwege nicht, berühren Sie die Formationen nicht und verwenden Sie den Blitz nur sparsam. Die Plattformen können nass und rutschig sein, daher gehen Sie, ohne sich loszulassen. Die Höhle wurde im Jahr 2003 für den Tourismus eröffnet, und die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren stark gestiegen; laut Informationen aus Düzköy besuchten im Jahr 2025 über siebzehntausend Menschen die Höhle. Wenn Sie Menschenmassen vermeiden möchten, besuchen Sie die Höhle an Wochentagen und am frühen Morgen. Verlassen Sie die Höhle, werfen Sie einen kurzen Blick auf die Burg

Kadıralak Naturschutzgebiet.
Der letzte Halt des Tages ist der Naturpark Kadıralak, der direkt neben dem Bezirk Tonya liegt. Laut Wikipedia liegt der Park etwa zwei Kilometer vom Zentrum von Tonya entfernt, in einer Höhe von 1480 Metern und grenzt an die gleichnamige Hochfläche Kadıralak. In den Nachrichten werden unterschiedliche Angaben zur Höhe der Hochfläche (1300 Meter) und zur Entfernung zum Bezirk (neun Kilometer) genannt; die beiden Bezeichnungen beziehen sich offenbar auf unterschiedliche Teile des gleichen Gebiets. Der Park umfasst eine Fläche von etwa 3500 Hektar und ist als der 223. Naturpark der Türkei registriert. Laut Wikipedia befinden sich im Osten des Parks hochwertige und nachhaltig geschützte Bereiche; das bedeutet, dass auch die umliegenden Wiesen Teil eines geschützten Ganzen sind. Nachdem Sie Ihr Fahrzeug geparkt haben, sollten Sie zuerst zum Rand der Wiese gehen und die Landschaft im Ganzen betrachten. Die Hochfläche ist von Lärchen-, Tannen- und Kiefernwäldern umgeben, und in der Mitte der Wiese stehen Holzhäuser, die auf Stein gegründet sind. Das, was Kadıralak berühmt macht, sind die blauen Sternblumen, die im Frühling blühen; diese Pflanzen, deren wissenschaftlicher Name *Scilla bifolia* ist, färben die Wiese violett. Aus diesem Grund nennen die Einheimischen die Hochfläche auch "Violette Hochfläche". Laut Berichten blühen die Blumen hauptsächlich im April und sind etwa zwei Wochen lang zu sehen. Allerdings hängt der Zeitpunkt der Blüte vom Winter ab; nach einem strengen Winter blühen die Blumen später, während sie in einem milden Jahr bereits vor April blühen können. Die Blaue Sternblume gehört zu den Pflanzen, deren Schutz die Türkei gemäß dem Bern-Übereinkommen gewährleisten muss. Laut einem Bericht von TGRT führten Besucher, die beim Fotografieren auf die Blumen traten, dazu, dass die Blüten schnell verschwanden. Daher sollten Sie während der Blütezeit nicht auf die Wiese gehen, sondern sich an den Wegen halten und Fotos vom Weg aus machen. Nachdem die Blumen verwelkt sind, blühen auf der Hochfläche gelbe Blumen, und es wird auch berichtet, dass dieser Ort als "Gelbe Hochfläche" bekannt ist. Anfang des Sommers können Sie einen kurzen Spaziergang auf den Waldwegen am Rande der Wiese machen und einen ruhigen Ort für die Beobachtung von Vögeln und Pflanzen finden. Laut der Enzyklopädie Küre werden auf der Hochfläche keine großen Veranstaltungen abgehalten, daher ist dies ein viel ruhigerer Ort als Hıdırnebi. Im Herbst verwandelt sich das Gebiet mit seinen gelben Blättern und dem dichten Nebel in ein völlig anderes Bild. Laut der Enzyklopädie Küre gibt es auf der Hochfläche keine Unterkünfte und die Möglichkeiten zur Verpflegung sind begrenzt, daher sollten Sie ausreichend Wasser und Snacks mitnehmen. Dieselbe Quelle weist darauf hin, dass in einigen Bereichen möglicherweise ein schwaches Mobilfunksignal vorhanden ist; laden Sie Ihre Karte im Voraus herunter. Da im Winter und im frühen Frühjahr Schnee die Straßen blockieren kann, sollten Sie vor Ihrer Reise den Zustand der Straße in Tonya erfragen. Nehmen Sie Ihren Müll mit und betreten Sie nicht die Gärten der Holzhäuser, da einige davon noch bewohnt sind. Nachdem Sie den Tag hier beendet haben, können Sie über Tonya zurück zur Küste des Schwarzen Meeres fahren und nach Trabzon zurückkehren.
