
Die Region des Frig-Tals, die zur Provinz Afyonkarahisar gehört, von Kara Kaya bis zum Karawanserei Döğer.
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Im Norden von Afyonkarahisar, in Richtung der Grenze zu Eskişehir und Kütahya, erstreckt sich eine Hochebene, die Teil des bergigen Gebiets ist, das in der Antike als Phrygien bekannt war. Das Kulturportal bezeichnet diesen Bereich als "Bergiges Phrygien", während die Gemeinde Afyonkarahisar die Felsmonumente, Gräber und natürlichen Formationen in der Umgebung von İhsaniye einem Freilichtmuseum gleichsetzt. Diese Route erschließt die "Afyon-Seite" dieses Museums und beginnt in der Mitte der Stadt am schwarzen Felsen und führt nordwärts. Die Reihenfolge der Stationen ist bewusst nicht chronologisch, sondern folgt der Geographie. Der erste Halt ist die Burg, die ein Wahrzeichen der Stadt ist, aber hier geht es nicht um die Aussicht. Die phrygischen Spuren auf dem Felsen und die vier großen Zisternen sind das erste Beispiel für Felskunst in der Stadt, das man den ganzen Tag über sehen kann. Der Name "Hapanuva" aus der Zeit der Hethiter erinnert daran, wie alt dieser Übergangspfad ist. Von der Burg aus führt die Route nordwärts entlang der Straße nach Eskişehir, etwa dreißig Kilometer von der Stadt entfernt, zum Göynüş-Tal. Aslantaş mit seinen Löwenreliefs und Yılantaş mit seinem umgestürzten Block sind monumentale Felsgräber, in denen die Phryger ihre Adligen beerdigten, und stellen den längsten Halt der Route dar. Nach dem Tal führt die Straße weiter nach Döğer. Am Ufer des Emre-Sees befindet sich Aslankaya, eine freistehende phrygische Felsfassade mit einem Sphinx-Relief und einem aufsteigenden Löwen. Die Route endet im Dorf bei der Karawanserei von Döğer, die 1434 von Murad II. erbaut wurde. So schließt der Tag, indem er zeigt, dass derselbe vulkanische Tuffstein im Abstand von etwa zweitausend Jahren sowohl zu einem Monument als auch zu einer Raststätte wurde. Der Aufstieg zur Burg erfolgt zu Fuß; die Stufen wurden restauriert, aber der Anstieg ist steil. Die anderen drei Stationen sind mit dem Auto erreichbar; die Abzweigungen zum Göynüş-Tal erfolgen bei Kilometer 32 der Autobahn, zu Aslankaya und Döğer bei Kilometer 36. Im Tal gibt es kurze Wanderungen zwischen den Monumenten; der Boden ist aus Erde und es gibt wenig Schatten. Hut, Wasser und bequeme Schuhe sind die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für diese Route. Wenn Sie Zeit im Tal haben, können Sie auch zum Maltaş-Monument wandern, das sich etwa fünfhundert Meter von Aslantaş und Yılantaş entfernt befindet. Diese Fassade, deren Vorderseite jahrhundertelang von Flussablagerungen bedeckt war, wurde laut Kulturportal im Jahr 2021 bei Ausgrabungen vollständig freigelegt. Es wird auch in den Quellen erwähnt, dass Aslankaya im Jahr 1884 vom Forscher W. M. Ramsay entdeckt wurde und dass die Karawanserei von Döğer in den Jahren 1991-1993 von der Generaldirektion für Stiftungen restauriert wurde; Sie werden also sowohl sehr alte als auch kürzlich restaurierte Artefakte auf dieser Route sehen. Berühren Sie die Felsmonumente nicht und klettern Sie nicht darauf. Die Quellen schreiben, dass die großen Schäden am unteren Teil von Aslankaya Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und im Herbst. Es empfiehlt sich, die Burg früh am Morgen zu besuchen und am Nachmittag in Döğer anzukommen. Im Sommer sollte man die Mittagszeit auf den Hochflächen vermeiden, da es dort wenig Schatten gibt. Im Winter sollte man vor der Fahrt den Zustand der Landstraßen überprüfen.
Anreise: Zur Burg gelangt man zu Fuß über ausgeschilderte Wege vom Stadtzentrum aus. Die restliche Strecke, durch das Göynüş-Tal, nach Aslankaya und Döğer, liegt ländlich und verläuft entlang der Autobahn zwischen Afyonkarahisar und Eskişehir. Für diese Strecken empfiehlt sich ein privates Fahrzeug. Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln für diese Haltestellen sind in offiziellen Quellen nicht verfügbar.
Quellen:
- Kulturportal, Afyonkarahisar Burg, https://www.kulturportali.gov.tr/turkiye/afyonkarahisar/gezilecekyer/afyonkarahisar-kalesi
- Stadtverwaltung Afyonkarahisar, Afyonkarahisar Burg, https://www.afyon.bel.tr/afyonkarahisar/tarihi-yerler/afyonkarahisar-kalesi
- Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Afyonkarahisar, Burgen, https://afyon.ktb.gov.tr/TR-63490/kaleler.html
- Türkische Islamische Enzyklopädie, Afyonkarahisar, https://islamansiklopedisi.org.tr/afyonkarahisar
- Kulturportal, Aslantaş, https://www.kulturportali.gov.tr/turkiye/afyonkarahisar/gezilecekyer/aslantas
- Kulturportal, Yılantaş, https://www.kulturportali.gov.tr/turkiye/afyonkarahisar/gezilecekyer/yilantas
- Kulturportal, Maltaş-Denkmal, https://www.kulturportali.gov.tr/turkiye/afyonkarahisar/gezilecekyer/maltas
- Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Afyonkarahisar, Gräber und Tempel, https://afyon.ktb.gov.tr/TR-63497/mezarlar-ve-tapinaklar.html
- Stadtverwaltung Afyonkarahisar, Phrygische und historische Felsdenkmäler, https://www.afyon.bel.tr/afyonkarahisar/tarihi-yerler/frigya-ve-tarihi-kaya-anitlari
- Kulturportal, Aslankaya, https://www.kulturportali.gov.tr/turkiye/afyonkarahisar/gezilecekyer/doger-aslankaya-tapinagi
- Phrygische Täler, Aslankaya-Denkmal, https://frigvadileri.com.tr/aslankaya-aniti/
- Kulturportal, Döğer Karawanserei, https://www.kulturportali.gov.tr/turkiye/afyonkarahisar/gezilecekyer/doger-kervansarayi
- Provinzdirektion für Kultur und Tourismus Afyonkarahisar, Karawansereien, https://afyon.ktb.gov.tr/TR-63496/kervansaraylar.html
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Routenstopps

Die Festung von Afyonkarahisar.
Beginnen Sie Ihre Wanderung am Fuße des dunklen Felsens, der sich im Herzen der Stadt erhebt. Die Stadtverwaltung von Afyonkarahisar informiert darüber, dass die Zitadelle mit einer kurzen Wanderung vom Zentrum aus erreichbar ist, wobei man den Wegbeschilderungen und markierten Pfaden folgen sollte. Heute besuchen Sie die Zitadelle nicht nur für die Aussicht auf die Stadt, sondern um den historischen Kontext der frigen Monumente zu verstehen, die Sie im Laufe des Tages sehen werden. Laut Angaben der Stadtverwaltung und des Kulturportals ist der Felsen ein vulkanisches Gestein, das sich 226 Meter über dem Boden erhebt. Die "Türkiye Diyanet Vakfı İslam Ansiklopedisi" (TDV Islam-Enzyklopädie) schreibt, dass die Stadt an diesem Felsen, in einer Höhe von 1010 Metern über dem Meeresspiegel, gegründet wurde. Da die Treppen restauriert wurden, ist der Aufstieg heute möglich, aber er ist steil, und Sie sollten bequeme Schuhe tragen und Wasser mitnehmen. Achten Sie beim Aufstieg auf die verschiedenen Epochen. Die erste Schicht, die Sie berücksichtigen sollten, ist die Hethiterzeit. Laut Quellen wurde der Felsen um 1350 v. Chr. während des Feldzugs des hethitischen Königs II. Muršili gegen Arzava als befestigte Position genutzt und erhielt den Namen Hapanuva, was "Hoher Hügel" bedeutet. Wikipedia auf Englisch erwähnt, dass die erste Struktur auch in der Zeit von II. Muršili auf dem Gipfel errichtet wurde, was bedeutet, dass dieser Felsen bereits vor den Phrygern als Beobachtungsposten diente. Wenn Sie den Gipfel erreichen, werden Sie hauptsächlich nach Spuren aus der phrygischen Zeit suchen. Das Kulturportal berichtet, dass auf dem Gipfel Überreste der Kultur der Phryger gefunden wurden, die zwischen 1200 und 700 v. Chr. in Anatolien lebten, und dass sich hier vier große Zisternen befinden. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich den Zisternen nähern, und betreten Sie nicht das abgesperrte Gebiet. Diese in den Felsen gemeißelten Strukturen sind das erste Beispiel für die Felsbearbeitung, die Sie später im Göynüş-Tal sehen werden. Die Mauern hingegen stammen aus späteren Epochen; in der römischen und byzantinischen Zeit wurde der Felsen mit Mauern umgeben und erhielt so das Aussehen einer Festung. Wikipedia auf Türkisch schreibt, dass die Festung in dieser Zeit den Namen Akroenos trug, und die TDV Islam-Enzyklopädie erwähnt, dass angenommen wird, dass sich die Akroinon-Festung, die in byzantinischen Quellen erwähnt wird, hier befand. Suchen Sie nach den seldschukischen Elementen in den Mauern, da das Kulturportal angibt, dass die Mauern im Jahr 1235 während der Herrschaft von I. Alaeddin Keykubad von dem Baumeister Mimar Bedrettin Gevhertaş repariert wurden. Dieselbe Quelle berichtet, dass im Jahr 1573 auf Befehl von II. Selim die Türme, die Zisternen und der Turm renoviert wurden. Die TDV Islam-Enzyklopädie, unter Berufung auf Evliya Çelebi, schreibt, dass es in der Festung während der osmanischen Zeit etwa 200 Wachen und ein Gefängnis gab. Wikipedia auf Türkisch weist darauf hin, dass Nachdem Sie die Burg verlassen haben, steigen Sie in Ihr Fahrzeug und fahren auf der Autobahn zwischen Afyonkarahisar und Eskişehir in nördlicher Richtung in Richtung der Abzweigung zum Göynüş-Tal. Quelle: Kulturportal, Afyonkarahisar-Burg; Gemeinde Afyonkarahisar, Afyonkarahisar-Burg; TDV Islam-Enzyklopädie, Afyonkarahisar.

Aslantaş und Yılantaş.
Laut der Kultur- und Tourismusdirektion von Afyonkarahisar erreicht man das Göynüş-Tal, indem man von der Autobahn Afyon-Eskişehir in der 32. Kilometermarke links abbiegt und 1,5 Kilometer weiterfährt. Laut der englischsprachigen Wikipedia liegt die Anlage 11 Kilometer östlich von İhsaniye und etwa 30 Kilometer nördlich der Stadt, in der Nähe der Autobahn D-665. Das Tal befindet sich im Gebiet des Dorfes Kayıhan, das zur Gemeinde İhsaniye gehört, und das "Kulturportal" beschreibt es als Teil der Bergregion Phrygien. Nachdem man das Fahrzeug abgestellt hat, sollte man zuerst zum Aslantaş-Denkmal gehen, da beide Monumente sich im selben Felsen befinden und sehr nahe beieinander liegen. Betrachten Sie die Vorderseite von Aslantaş zunächst aus einiger Entfernung, von einem Punkt aus, von dem aus Sie das gesamte Denkmal im Blick haben. Laut der englischsprachigen Wikipedia ist das Denkmal ein einzelner Felsen von 11 Metern Höhe, dessen Seiten und Vorderseite geglättet wurden. Sie sehen zwei Löwenreliefs, die auf ihren Hinterbeinen stehen und sich gegenüberstehen. Das "Kulturportal" erwähnt, dass sich unter den Füßen der Löwen jeweils ein Löwenjunges befindet; diese Details sind jedoch stark verwittert und lassen sich im seitlichen Licht besser erkennen. Achten Sie auf die Masse oberhalb des Eingangs, die an einen Lebensbaum erinnert, sowie auf das Sonnenmotiv mit ausgebreiteten Flügeln, das sich seitlich davon erstreckt. Die englischsprachige Wikipedia erwähnt auch, dass sich im oberen Teil des Felsens Stufen befinden; es wird jedoch davon abgeraten, diese zu besteigen, da dies das Denkmal beschädigen könnte. Beobachten Sie die Stufen stattdessen vom Boden aus. Der Zugang zur Grabkammer erfolgt durch eine kleine Öffnung. Das "Kulturportal" beschreibt die leicht gewölbte Decke der Kammer sowie eine kleine Nische auf der linken Seite. Die Quellen sind sich nicht einig, wann genau das Denkmal entstanden ist: Das "Kulturportal" datiert es auf das 7. Jahrhundert v. Chr. und ordnet es dem Grab eines bedeutenden phrygischen Königs zu, während die englischsprachige Wikipedia einen Zeitraum zwischen dem frühen 8. und dem späten 7. Jahrhundert v. Chr. angibt. Anschließend geht es zu Yılantaş; das "Kulturportal" gibt an, dass es sich etwa achtzig Meter westlich von Aslantaş befindet, während die englischsprachige Wikipedia von siebzig Metern spricht. Hier finden Sie keinen stehenden Felsen, sondern einen riesigen Felsbrocken, der umgestürzt und zerbrochen ist. Das "Kulturportal" schreibt, dass der Einsturz wahrscheinlich natürliche Ursachen hatte, während die englischsprachige Wikipedia ein Erdbeben oder eine andere Naturkatastrophe als mögliche Ursache nennt. Suchen Sie auf den äußeren Flächen der Felsstücke nach den Überresten von Löwenreliefs, insbesondere nach den Köpfen und Krallen. Laut der englischsprachigen Wikipedia wird der Felsen "Yılantaş" genannt, weil die Einheimischen die verwitterten Krallen für Köpfe von Schlangen hielten. Das "Kulturportal" hingegen erwähnt zwei sich windende Schlangenreliefs oberhalb des Eingangs, die sich unter dem umgestürzten Felsen befinden. Die Rück- und Seitenwände der zerst Im Tal ist es schattig, daher sollten Sie im Sommer einen Hut und Wasser mitnehmen. Für ein Foto empfiehlt es sich, die Fassade von Aslantaş bei schrägem Licht zu fotografieren, da dies die Details besser hervorhebt. Auf dem Rückweg fahren Sie zur Hauptstraße und biegen in Richtung Norden, in Richtung Döğer, ab. Bei Kilometer 36 biegen Sie nach Nordwesten ab. Quelle: Kulturportal, Aslantaş, Yılantaş und das Maltaş-Denkmal; Kultur- und Tourismusamt der Provinz Afyonkarahisar, Gräber und Tempel; Wikipedia, Aslantaş-Yılantaş.

Aslankaya Denkmal.
Laut der Beschreibung auf dem Kulturportal erreicht man Aslankaya, indem man von der 36. Kilometerstelle der Autobahn Afyonkarahisar-Eskişehir in nordwestlicher Richtung abbiegt und etwa 2 Kilometer lang fährt. Das Denkmal befindet sich am Rande des Dorfes Döğer, das zur Gemeinde İhsaniye gehört, und liegt am Ufer des Emre-Sees. Laut der türkischsprachigen Wikipedia beträgt die Entfernung von Döğer 4 Kilometer. Die Website "Frig-Täler" betont, dass das Denkmal direkt am Straßenrand liegt, während man von Üçlerkayası zum Emre-See fährt, sodass keine lange Wanderung erforderlich ist. Parken Sie Ihr Fahrzeug an einem sicheren Ort und betrachten Sie das Denkmal zunächst aus einiger Entfernung, um die umliegende Landschaft zu erfassen. Die Website "Frig-Täler" hebt hervor, dass Aslankaya im Gegensatz zu vielen anderen frigishen Denkmälern nicht in einem Felsen oder am Fuße eines Hügels, sondern in freier Landschaft steht. Die Website weist auch darauf hin, dass das Denkmal in der Nähe von Siedlungen liegt und wahrscheinlich als ein Ort für Zeremonien diente. Laut dem Kulturportal ist das Denkmal eine dreieckige Fassade, die in eine hohe, steile Felswand gehauen wurde, und es wird vermutet, dass es im 7. Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde. Wenn man sich nähert, sollte man zuerst das Dach betrachten, da sich auf beiden Seiten des dreieckigen Gesimses Reliefs von Sphinxen zu sehen sind. Dann sollte man sich die Seitenansicht ansehen; auf einer Seite des Felsens befindet sich ein großes, brüllendes Löwenrelief, das auf seinen Hinterbeinen steht. Verschiedene Quellen beschreiben die Position des Löwen unterschiedlich: Das Kulturportal sagt "auf der Nordseite", während die Website "Frig-Täler" die "rechte Seite" in Bezug auf die Fassade angibt. Daher sollte man das Denkmal umrunden, um es selbst zu finden. Die Website "Frig-Täler" berichtet, dass sich auf der anderen Seite eine viel kleinere, vierbeinige Tierfigur zu sehen ist, deren Art aufgrund von Beschädigungen nicht genau bestimmt werden kann. Die Reliefs mit geometrischen Mustern auf der Hauptfassade sind laut derselben Quelle mit den Verzierungen an den Denkmälern von Maltaş und Midas verwandt. Bemerkenswert sind die Reliefs, die wie hölzerne Türflügel gestaltet sind, auf beiden Seiten der Nische. Das Kulturportal schreibt, dass in der Nische die Hauptgöttin der Phryger, Kybele, zwischen zwei Löwen dargestellt ist; die Gemeinde Afyonkarahisar gibt jedoch an, dass dieses Relief nicht erhalten geblieben ist. Die Website "Frig-Täler" berichtet, dass der Großteil der Beschädigungen im unteren Bereich durch Sprengungen verursacht wurden, weshalb der untere Teil der Nische heute fehlt. Dieselbe Quelle gibt an, dass das Denkmal im Jahr 1884 von W. M. Ramsay entdeckt wurde und dass zu dieser Zeit noch alte phrygische Inschriften auf dem Hauptbalken zu sehen waren. Die Website "Frig-Täler" berichtet auch, dass die nicht mehr lesbaren Inschriften dank Fotos, die kurz nach Sonnenaufgang mit einer speziellen Technik aufgenommen wurden, wieder sichtbar gemacht wurden. Diese Information ist auch ein fotografischer Tipp, da das schwache Morgenlicht die Reliefs hervorhebt. Die türkischsprach Fahren Sie anschließend zum Fahrzeug zurück und fahren Sie in das Zentrum des Ortes Döğer. Das Karawanserei befindet sich nur wenige Kilometer von hier entfernt. Quelle: Kulturportal, Aslankaya; Phrygische Täler, Aslankaya-Denkmal; Wikipedia, Aslankaya-Tempel.

Döğer Karawanserei.
Das Döğer-Kervansaray (Karawanserai) befindet sich laut Kulturportal an der Grenze der Provinzen Afyon, Kütahya und Eskişehir, auf der alten Hidschaz-Route und innerhalb des Ortes Döğer. Man erreicht es leicht von Aslankaya aus, da der Abzweig von der Hauptstraße für beide Orte nur zwei Haltestellen entfernt liegt. Beginnen Sie mit der Betrachtung der Außenfassade und verfolgen Sie die lange Front von Anfang bis Ende. Laut der türkischen Wikipedia ist dieses rechteckige Gebäude, das sich in Ost-West-Richtung erstreckt, etwa 56 Meter lang und 13 Meter breit. An der Fassade sind zwei monumentale Portale zu sehen; eines führt zum zweistöckigen Han-Bereich, das andere zum einstöckigen Stallbereich. Das Kulturinventar beschreibt diese Portale als aufwendig gestaltete Torbögen. Da sich keine Inschriften über den Toren befinden, ist der Name des Architekten unbekannt. Das Gebäude wurde im Jahr 1434 von Murad II. in Auftrag gegeben, und laut der türkischen Wikipedia übernachtete der Sultan hier während seiner Feldzüge gegen die Karamaniden. Das Kulturportal bezeichnet das Gebäude als ein einzigartiges Beispiel der frühen osmanischen Architektur. Achten Sie genau auf die Wände, da die Außenflächen, das Dach und die Kuppelkegel mit behauenen Blöcken aus lokalem Tuffstein verkleidet sind. Laut der türkischen Wikipedia besteht auch das Fels, in dem sich Aslankaya befindet, aus Tuffstein. Innerhalb von etwa zwei Jahrtausenden wurde das gleiche Material aus dieser Region zuerst für ein Denkmal und später für ein Karawanserai verwendet. Im Han-Bereich ist das Erdgeschoss für Erholung und Gemeinschaftsräume vorgesehen, während das Obergeschoss für die Unterbringung der Reisenden genutzt wird. Das Kulturinventar gibt an, dass zwei der Zimmer im Obergeschoss gewölbt und das andere mit einer Bogenkonstruktion versehen ist, und dass die zentrale Halle als Gebetsraum dient. Das Kulturportal fügt hinzu, dass die Zimmer im Obergeschoss Fenster und einen Herd haben. Der Stallbereich ist ein großer, hoher Raum mit nur einer Öffnung, der für die Unterbringung, Fütterung und Pflege von Tieren vorgesehen ist. Laut der türkischen Wikipedia befinden sich die Öfen nur an der Vorderseite des Stallbereichs, und Licht und Luft gelangen durch Gitterfenster. Wenn Sie den Stall betreten können, achten Sie auf die schmalen Lichtstrahlen, die durch die Gitterfenster fallen. Informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die Besuchsbedingungen des Innenraums bei der zuständigen Kultur- und Tourismusdirektion. Die Generaldirektion für Stiftungen restaurierte das Gebäude in den Jahren 1991-1993, und im Jahr 2007 wurden die Außenanlagen verbessert und die Innen- und Außenwände verstärkt. Das Kulturinventar erwähnt auch, dass der deutsche Forscher Robin Wimmel das Gebäude im Jahr 2008 besucht und untersucht hat. Laut der türkischen Wikipedia gilt das Gebäude als ein herausragendes Beispiel der anatolischen Karawansarai-Architektur aufgrund seines Grundrisses und seines versteckten Belüftungssystems. Machen Sie ein Foto der Fassade aus einem leicht schrägen Winkel, so dass beide Portale im Bild zu sehen sind. Hier endet die Route, und Sie haben Ihren Tag damit verbracht, eine Zeitreise von den Phrygischen Felsen zu einem osmanischen Kar
