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Pessinus Antik Kenti
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Die antike Stadt Pessinus.
Ballıhisar, Sivrihisar, Eskişehir
Sivrihisar, Eskişehir
Über den Veranstaltungsort
Die antike Stadt Pessinus liegt an der Straße Ankara-Eskişehir, etwa 13 Kilometer südlich des Dorfes Ballıhisar. Das heutige Dorf wurde auf den Ruinen der antiken Stadt errichtet. Laut der englischsprachigen Wikipedia liegt die Siedlung in einer Seitenmulde, die den Fluss Sakarya speist, etwa 950 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt lag an der alten Königstraße. Das Kulturportal schreibt, dass diese Straße aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Kürze auch in der römischen und byzantinischen Zeit genutzt wurde. Pessinus war in der Antike bekannt als die Stadt, die am engsten mit der frögischen Muttergöttin Kybele verbunden war. Die Gründung der Stadt wird in zwei verschiedenen Formen erzählt, einmal als Legende und einmal durch archäologische Erkenntnisse. Laut dem Kulturportal schreiben antike Autoren, dass die Stadt im 10. Jahrhundert v. Chr. vom semi-legendenären frögischen König Midas gegründet wurde. Die Wikipedia hingegen berichtet, dass Ausgrabungen, die seit 1967 durchgeführt werden, zeigen, dass die Stadt frühestens um 400 v. Chr. eine Blütezeit erlebte. Laut der antiken Überlieferung befand sich in der Stadt ein schwarzer Stein, der angeblich vom Himmel gefallen war. Die Römer brachten diesen Stein im Jahr 204 v. Chr. während des Krieges gegen Karthago nach Rom und gaben ihm den Namen "Magna Mater", also "Große Mutter". Diese Geschichte ist die bekannteste, die den Namen Pessinus in die Welt des Mittelmeers trug. Der Geograf Strabon bezeichnete Pessinus als den größten Handelsort westlich des Kızılırmak-Flusses. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit während des Römischen Reiches. Laut dem Kulturportal wurde der Bau eines großen Tempels nach dem Tod von Augustus begonnen und in der Regierungszeit von Tiberius fertiggestellt. Die Wikipedia berichtet, unter Berufung auf Forschungen der Universität Gent, dass der Tempel zwischen 25 und 35 n. Chr. errichtet wurde und ein Bau im korinthischen Stil mit einer Säulenreihe war. Laut denselben Forschungen ist dieser Tempel kein Kybele-Tempel, wie von Charles Texier im Jahr 1834 vermutet, sondern ein Tempel, der dem Kult des Kaisers gewidmet war. Heute sind nur noch die großen Fundamente des Tempels erhalten. Vor dem Tempel befindet sich ein Gebäude in Form eines Theaters mit einer monumentalen Treppe in der Mitte und Sitzreihen an beiden Seiten. Die Baumaterialien der Stadt wurden aus den Marmorsteinbrüchen von İstiklalbağı, etwa 6 Kilometer nördlich, transportiert. Die beeindruckendste Ingenieurleistung von Pessinus ist der Kanal, der durch die Stadt verläuft und dazu dient, den saisonalen Gallos-Bach zu halten und abzutransportieren. Laut der Wikipedia stammt der erste Teil des Kanals aus der Zeit von Augustus. Der Kanal, der zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert n. Chr. kontinuierlich erweitert wurde, erreichte schließlich eine Länge von etwa 500 Metern und eine Breite von 11 bis 13 Metern. Der Säulenvorplatz unterhalb des Tempels stammt offenbar aus der hellenistischen Zeit, vor der Römerzeit. Das Kulturportal erwähnt, dass der Tempel in der hellenistischen Zeit restauriert wurde und dass ein Versammlungshaus, eine Stoa, ein Kanal, ein Theater und Straßen gebaut wurden. Während der römischen Zeit wurde die Stadt zum Bei diesen Ausgrabungen kamen neben dem Tempel auch Werkstätten, Häuser, ein Theater, ein Agora und ein Gebäude für die Versammlungen sowie Überreste von Straßen in der Nähe der Stadt zum Vorschein. Laut dem Amt für Kultur und Tourismus wurde 1988 mit Unterstützung der Provinzverwaltung von Eskişehir und unter Beteiligung des Archäologischen Museums von Eskişehir ein Freilichtmuseum in dem Dorf eingerichtet. Ein Teil der bei den Ausgrabungen gefundenen Steinarbeiten wird im Garten des Museums ausgestellt, kleinere Fragmente in einem eingeschossigen Gebäude. Die übrigen Funde befinden sich im Archäologischen Museum in Eskişehir. Wenn Sie Ballıhisar besuchen, sollten Sie zuerst die Inschriften und architektonischen Elemente im Garten des Freilichtmuseums betrachten; diese helfen Ihnen, die Größe der Stadt zu verstehen. Gehen Sie dann zum Tempelareal im südlichen Teil des Dorfes und blicken Sie von den Fundamenten aus auf das Tal. Der Spaziergang entlang des Flussbettes, der die Trasse des Kanals verfolgt, ist der beste Weg, um zu verstehen, wie die Stadt angelegt wurde. Da die Überreste zwischen den Häusern des Dorfes verstreut liegen, erkunden Sie die Gegend respektvoll und betreten Sie keine Felder oder Gärten. Da die Überreste im Freien liegen, ist es ratsam, die frühen Morgenstunden im Sommer zu wählen. Aufgrund seiner Nähe zu Sivrihisar kann Pessinus am selben Tag mit dem Stadtzentrum besucht werden. Überprüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen auf der Website des Amtes für Kultur und Tourismus.
Standort - Pessinus Antik Kenti
Veranstaltungsort-Info
AdresseBallıhisar, Sivrihisar, Eskişehir
VeranstaltungsortSivrihisar, Eskişehir
ArtHistorische & Kulturelle Stätten
