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Belevi Anıt Mezarı
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Das Grabmal von Belevi.
Belevi Mahallesi, İzmir-Aydın karayolu kenarı, Selçuk
Selçuk, İzmir
Über den Veranstaltungsort
Dieses monumentale Grabmal, das sich in der Gemeinde Belevi in Selçuk befindet und am Rande der Autobahn İzmir-Aydın steht, ist eines der bedeutendestem Beispiele hellenistischer Grabarchitektur in Anatolien. Laut "Aktüel Arkeoloji" erhob sich das Denkmal etwa 15 Kilometer nördlich von Ephesos, in der Nähe der antiken Straße Ephesos-Sardeis. Im Volksmund wird es "Yatık Kale" genannt, was so viel wie "liegendes Schloss" bedeutet; aus der Ferne wirkt es wie ein riesiger Felsbrocken, der sich vom Hang gelöst hat. Das Denkmal wurde als Nachbildung des Mausoleums von Halikarnassos, eines der Sieben Weltwunder, konzipiert. Da es keine erhaltenen Beispiele des Mausoleums von Halikarnassos mehr gibt, ist Belevi einer der wenigen Orte, an denen man dieses Grabmal in seiner ursprünglichen Form bewundern kann.
Es gibt noch immer Diskussionen darüber, für wen dieses Grabmal errichtet wurde. Einige Forscher, wie Büyükkolancı und Baranaydın, halten es für wahrscheinlich, dass der Bau um 300 v. Chr. von Lysimakhos, dem Gründer des hellenistischen Ephesos, in Auftrag gegeben wurde. Eine aktuelle Studie des Österreichischen Archäologischen Instituts aus dem Jahr 2016 datiert den Bau zwischen 310 v. Chr. und 280/270 v. Chr. und schlägt Antigonos Monophthalmos als den Bestatteten vor. Eine andere Ansicht, die auf antiken Quellen basiert, besagt, dass das unvollendete Grab im Jahr 246 v. Chr. für König Seleukos II. Antiochos bestimmt war. Diese Unsicherheit macht das Denkmal noch faszinierender; der Besucher kann hier die Grabstätte eines Königs besichtigen, dessen Name nicht mit Sicherheit bekannt ist.
Das Bauwerk wurde durch das Bearbeiten eines natürlichen Felsbrockens und das Verkleiden mit behauenen Steinblöcken errichtet. Auf einem dreistufigen Sockel erhebt sich ein quadratischer Podest, dessen Seitenlänge etwa 29,6 Meter beträgt; laut "Aktüel Arkeoloji" ist der Podest etwa 11,5 Meter hoch. Den oberen Teil des Podests umrahmte ein Fries im dorischen Stil mit Triglyphen und Metopen. Darüber befand sich eine zweite Ebene, die einem Tempel ähnelte und an jeder Seite acht korinthische Säulen hatte; auch diese Ebene war etwa 11,5 Meter hoch. In den Decken der Säulengalerie befanden sich farbige Reliefs, die Bestattungsrituale und Zentaurkämpfe darstellten. An den Ecken des Daches befanden sich Löwen-Gryphon-Skulpturengruppen, die zu großen Steinvasen blickten, und an den Ecken standen Paare von Pferden. Bei Ausgrabungen zwischen 1998 und 2000 wurden keine Beweise für ein Pyramodendach gefunden; die Regenwasserkanäle im Boden der Galerie deuten darauf hin, dass sie offen war. Entsprechend beträgt die Gesamthöhe des Denkmals etwa 23 Meter; frühere Rekonstruktionen mit einem Pyramodendach gingen von bis zu 35 Metern aus.
Laut Wikipedia wurden für die Verkleidung etwa 2.500 Kubikmeter Marmor verwendet, das aus Steinbrüchen in der Umgebung von Das Denkmal wurde der wissenschaftlichen Welt vom Österreichischen Archäologischen Institut vorgestellt. Camillo Praschniker und der Architekt Max Theuer führten in den 1930er Jahren Ausgrabungen durch, in den 1970er Jahren setzte Wilhelm Alzinger die Arbeiten fort, und die Ergebnisse wurden 1979 veröffentlicht. Neue Forschungen, die Peter Ruggendorfer ab 1998 durchführte, wurden 2016 in einem separaten Band zusammengefasst. Heute steht das Denkmal direkt am Straßenrand, inmitten von Feldern. In den Quellen wird kein regelmäßiges Eingangssystem erwähnt; erkundigen Sie sich bezüglich der Besuchsbedingungen beim Museumsdirektor von Ephesos. Die Webseiten der Gemeinde Selçuk und visitizmir geben die Koordinaten des Denkmals und eine Wegbeschreibung an; die Anfahrt mit dem Auto von Selçuk beträgt etwa 15 Kilometer. Betrachten Sie das Denkmal zuerst von der Südostseite; von dort aus sind die in den Fels gehauene Fläche und die Stufen des Podests am besten zu erkennen. Untersuchen Sie anschließend die in der Umgebung verstreuten korinthischen Kapitelle, die Fragmente und die Friesblöcke; einige davon sind teilweise im Gras verborgen. Im Sommer ist das Gelände schattellos und das Gras wächst hoch; ein Besuch im Frühling ist angenehmer und bietet eine bessere Sicht. Es ist eine gute Idee, den Besuch des Denkmals mit dem Besuch des Dampflokmuseums Çamlık und der Burg Ayasuluk an einem Tag zu verbinden, um eine andere Seite von Selçuk kennenzulernen, abseits von Ephesos.
Standort - Belevi Anıt Mezarı
Veranstaltungsort-Info
AdresseBelevi Mahallesi, İzmir-Aydın karayolu kenarı, Selçuk
VeranstaltungsortSelçuk, İzmir
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