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Vom Teehaus zur Kaffeebar.

In Istanbul kann ein Kaffee oder ein anderes Getränk nicht nur eine kurze Pause sein, sondern den ganzen Tag ausmachen.

Radar TürkiyeRadar Türkiye11 Eylül 202625
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Vom Teehaus zur Kaffeebar.

In Istanbul kann ein Besuch in einem Café mehr sein als nur eine kurze Pause; er kann den ganzen Tag prägen. Teehäuser, Cafés und Kneipen erfüllen das gleiche Bedürfnis auf drei verschiedene Arten, und zu wissen, wo man wann hingehen sollte, verändert den Rhythmus einer Reise.

**Teehäuser**

In der Regel mit schöner Aussicht, im Freien und günstig. Der Tee wird in kleinen Gläsern serviert, und man kann nachschenken lassen. Die Terrassen hinter Süleymaniye, der obere Teil des Gülhane-Parks, die Halbinsel Moda, der Fenerbahçe-Park und der Hügel Pierre Loti sind einige der besten Standorte der Stadt. Es ist üblich, stundenlang dort zu sitzen, und niemand erwartet, dass man den Tisch sofort verlässt.

**Türkischer Kaffee**

Serviert in einer kleinen Tasse, mit einem Glas Wasser und meist einem Stück Lokum (türkische Süßigkeit). Die Zuckermenge wird beim Zubereiten angepasst, daher sollte man beim Bestellen "sade" (ohne Zucker), "az şekerli" (wenig Zucker) oder "şekerli" (mit Zucker) angeben; später kann man keinen Zucker mehr hinzufügen. Der Kaffeesatz wird nicht getrunken und bleibt am Boden der Tasse. Klassische Anlaufstellen sind die Cafés im Großen Basar, die Märkte in Beşiktaş und Kadıköy sowie die Gegend um Eminönü.

**Kneipen**

Diese sind oft im Viertelstil, meist von Männern besucht, und dort werden Spiele wie Backgammon und Ok gespielt. Sie sind nicht touristisch, sondern bieten einen Einblick in das alltägliche Leben des Viertels. Es ist ratsam, die Atmosphäre zu beobachten, bevor man hineingeht und sich setzt.

**Moderne Cafés**

Diese finden sich vor allem in Karaköy, Cihangir, Kadıköy und Moda. Sie bieten hauptsächlich Filterkaffee und Espresso, geben die Herkunft der Kaffeebohnen an und sind in der Regel teurer. Sie sind ideal zum Arbeiten, da viele über Steckdosen und Internet verfügen.

**Wo man was trinkt**

Für eine schöne Aussicht wählt man ein Teehaus, da Cafés oft drinnen liegen. Für Gespräche und längeres Verweilen sind Teehäuser oder Kneipen geeignet. Moderne Cafés sind ideal zum Arbeiten. Für eine kurze Pause zwischendurch ist türkischer Kaffee eine gute Wahl.

**Ein Hinweis**

In Teehäusern gibt es nicht immer eine Preisliste. An touristischen Orten mit schöner Aussicht ist es ratsam, den Preis vor der Bestellung zu erfragen. In lokalen Vierteln ist dies in der Regel kein Problem.

**Wie Tee zubereitet wird**

In der Türkei wird Tee in einem speziellen Doppelteekocher zubereitet. Das Wasser im unteren Teil erhitzt sich und erzeugt Dampf, der das Wasser im oberen Teil erhitzt und brüht. Beim Servieren wird der Tee mit heißem Wasser verdünnt, um die Stärke anzupassen. Daher sollte man beim Bestellen "açık" (hell) oder "koyu" (dunkel) angeben. Die kleinen Gläser sind kein Zufall; sie zeigen die Farbe des Tees, und die Form des Glases verlangsamt das Abkühlen des Tees.

**Was man anbietet**

In Geschäften und bei Besuchen von Handwerkern ist es üblich, Tee anzubieten. Dies verpflichtet nicht zum Kauf, aber es gilt

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